Nachtrag: SGL spielt 2:2 gegen Leiberstung

SGL I – SV Leiberstung I 2:2 (1:1)
Zu den vielen sinnvollen, notwendigen Gründen, die zur Bildung der Spielgemeinschaft geführt hatten, kam in  den letzten Wochen und zu schlechter Letzt gestern, noch ein gewichtiger Grund hinzu: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Auch die Begegnung gegen Leiberstung, geriet für Trainer und Anhänger zu einer echten Nagelprobe. Die Platzherren dominierten, spielten erfrischenden,  strukturierten Offensivfußball, gingen bereits in Spielminute 12 in Führung. Johannes Herkert war es, der bei einer Verwirrung der Gästeabwehr hellwach blieb, die günstige Situation ausmelkte, eiskalt einlochte. Doch danach wurde es gruselig, die Gäste bestimmten das Spiel. Egal wie und wohin sie spielten und liefen, sie waren andauernd in beeindruckender Überzahl. Die Heimelf wirkte betäubt.

Der Ausgleich von Kevin Steimel in Spielminute 36 war nur konsequent, denn einen, nicht sonderlich hart geschlagenen Eckball,  konnte Steimel unbehelligt ein nicken. Die Gäste setzten ihre Abbrucharbeiten am Defensivverbund weiter fort, Noah-Joel Meier, Tim Schwitalsky und Regisseur Manuel Vogt trieben das Gästespiel nach vorne. Doch der herausragende Sascha Steimel, im Verbund mit Philipp Zink und ein erneut zuverlässiger Torwächter Andreas Doninger, verhinderten den Mauerzusammenbruch. Trotzdem: aus heiterem Himmel, die erneute Führung für die SG. Ein platzierter Eckstoß von Manuel Schmidt, ein wuchtiger Kopfball von Lukas Bohnert und der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt – für eine Minute. In Minute 66 nutzte, der gerade eben, eingewechselte Philipp Feist, lässiges Abwehrspiel der  der Einheimischen aus, egalisierte. Mit der Einwechslung von Michael Lang wurde vieles besser, sein Kampfgeist rüttelte die Mannschaft wach, es wurden Chancen kreiert. Marco Steimels fulminanter Schuss wurde vielbeinig und in höchster Not von den Gästen abgewehrt, auch Markus Ringwald hatte seine Möglichkeit. Kurz vor Schluss knallte ein Geschoss  an die Unterkante der SG-Latte. Für die Heimelf blieb es somit bei einem sehr glücklichen Unentschieden.

Vor dem Spiel wurde mit Sascha Graf ein Spieler mit Respekt und Hochachtung verabschiedet, der unzählige Jahre sein Bestes für den Verein gegeben hat.

JoHo

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