SGL erkämpft sich Unentschieden gegen Ottersweier

SGL I – FV Ottersweier I 1:1 (0:1)
Applaus, Applaus. Ein Remis gegen einen Meisterschaftsfavoriten – ein wohliges Gefühl für die Kesch-Schützlinge. Der turmhohe Favorit begann beeindruckend, spielte rund, flüssig. Das Dreigestirn – Coratella mit seinen kongenialen Partnern Seifermann und Kirschner – wollte den Sieg. Abbrucharbeiten am SG-Deckungsverband waren angesagt. Ein überragender Spielertrainer Markus Kesch, die ebenfalls überzeugenden Sascha Steimel, Thomas Oberle, Andreas Striebel, ein Ballsammler Andreas Doninger sowie das gesamte Defensivkonzept, ließen eine erwartete Dauerdominanz der Gäste nicht zu.

Dem Spiel der Gäste war auch abträglich, dass sich das Dreigestirn andauernd mit seinen Plagegeistern Matthias Wild und Michael Edling auseinandersetzen musste. Trotz allem: In Minute 15 krönte Coratella eine großartig Kombination der Gäste mit seinem Treffer aus Kurzdistanz. Kurz vor dem Pausentee traf Matthias Wild zu wenig Ball und zu viel Bein von Robin Seifermann. Daniel Schmidt trat zur Vollstreckung an. Ein unaufgeregt, blitzschnell, reagierender Torwächter Doninger ließ den Führungsausbau nicht zu.

Kurz nach Wiederanpfiff war für die SG Freistoß angesagt. Fast schon brachial klopfte Johannes Herkert das Spielgeräte, via Mauer fand der Ball seinen Weg ins Netz. Das hinterließ Wirkung. Bei den Gästen schlichen sich öfters Abspielfehler ein, deren Motor begann zu stottern. In der 70. Minute dann Feueralarm im SG-Strafraum. Erst wehrten die Gäste einen Angriff von Oberle und Herkert ab, setzten sofort einen Lehrbuchkonter. Es kam zur Vollversammlung vor Doningers Gehäuse, der Ball flipperte von Bein zu Bein, von Kopf zu Kopf, zwischen unzähligen Körpern hin und her, letztendlich schoss Kirschner den Ball an die Latte. Das war der letzte, heftige Angstmacher, es blieb zwar für die Platzherren nicht ungefährlich, aber Baldrian-Einnahme war nicht mehr nötig.

Das Vorspiel gewann die SG 2:1. Torschützen waren Daniel Bäuerle und Markus Ringwald.

JoHo

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