SVL empfängt Stollhofen/Söllingen

SVL I – SG Stollhofen-Söllingen
am 17.o3.2013
Das letzte Heimspiel liegt lange zurück. Schauriges Novemberwetter, schauriges Laufer Spiel und eine schaurige, desaströse Niederlage gegen Kappelrodeck sind noch in Erinnerung. Die seit damals angesetzten Heimspiele fielen alle dem Winter zum Opfer. Am Wetter kann man auch im kommenden Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft aus Stollhofen-Söllingen nicht herumfuhrwerken, aber auf das Spiel und dessen Ergebnis hat Lauf einen gewaltigen Einfluss.

Die Früh-Schützlinge haben es in der Hand, besser ausgedrückt im Kopf und in den Füßen, welche Wucht und Kraft auf das Spiel einwirkt. Eines ist klar: es sollte schon wesentlich mehr sein, als dies bei der Auswärtsniederlage gegen Sinzheim II, der Fall war. Die Mängelliste war zu lang, um nachhaltig und dauerhaft, auf Augenhöhe mit dem Gegner um den Sieg zu ringen. Besonders auffällig und nachteilig war das Verhalten im Spielaufbau. Generell ging es zuviel quer, zuviel nach hinten. Der Ball zirkulierte, doch das Spiel kam nicht vom Fleck, war zu oft vorhersehbar und berechenbar.

Die SG hatte in der Vorrunde einen tempogeladenen Lauf, spielte sich auf Platz zwei. Auch die Früh-Schützlinge wurden ein Opfer dieser Tempofahrt, verloren ihr Auswärtsspiel am Rhein. Selbst der unangefochtene, über alle Liganiederungen erhabene Tabellenführer Kappelrodeck/Waldulm, zog damals gegen die Mannschaft aus der Spargelhochburg den Kürzeren. Irgendwann war der bisherige Zenit überschritten, und bei den Männern um Führungsspieler Simon Schuh ging es schleichend rückwärts. Nun laufen die Gäste Gefahr, Platz zwei, der zu Aufstiegsspielen in die Bezirksliga berechtigt, aus den Augen zu verlieren.

Die Gäste wollen den Kontakt nach ganz oben nicht verlieren, und die Platzherren wollen Abstand zum Abstiegssumpf halten. Darin liegt die Brisanz des Spiels. Wichtig für Lauf wird sein, dass Philipp Zink wieder in die Mannschaft zurückkehrt. Genau so wichtig aber ist, dass Taner Sengül wieder an seine glänzenden Leistungen früherer Spiele anknüpft. Kommt dann noch ein schnellerer Spielaufbau unter Einbeziehung der Außenbahnen hinzu, muss ein Punktgewinn keine Fata Morgana sein.

Das Vorspiel beginnt um 13.15 Uhr.

JoHo

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