Auswärtsspiel beim OSV Rastatt

OSV Rastatt – SV Lauf

am Samstag, 29. 11.2008 16.00 Uhr!!!!!

Mit einer Heimniederlage aus dem letzten Spiel im Gepäck, reisen die Bäuerle-Schützlinge erneut nach Rastatt. Dieses Mal heißt der Gegner OSV; ein unbeschriebenes Blatt für die Grün-Weißen, denn noch nie haben sich die Wege beider Vereine gekreuzt. Die gegnerische Mannschaft vertritt einen jungen Verein, der sich in relativ kurzer Zeit bis in die Landesliga hochgespielt hat. Allerdings war dort ein vorläufiges Ende des Höhenflugs zu verzeichnen, denn die Mannschaft gab dort ein eher trostloses Gastspiel und stieg sang und klanglos wieder ab. Somit treffen in dieser Begegnung  Aufsteiger und Absteiger aufeinander. Die Platzherren sind relativ holprig in die Saison eingestiegen und können von der Rückkehr in die Landesliga nur träumen. 4 Siege, 3 Unentschieden, 7 Niederlagen nach 14 ausgetragenen Spielen stehen in der Bilanz, was letztendlich lediglich Platz 14 in der Tabelle bewirkt. Lauf steht im Verhältnis hierzu komfortabel da und hat sich im Mittelfeld festgesetzt.

Spielertrainer Michael Bäuerle musste bei der Heimniederlage gegen Plittersdorf mit ansehen, wie sich seine Schützlinge reckten und streckten, aber gegen eine clever agierende Gästeelf zum Schluss mit leeren Händen da standen. Eine nicht gerade unbekannte Erfahrung, denn Lauf hat in dieser Saison schon mehrere Heimspiele vergeigt. Das ist eine Erfahrung der laufenden Runde. Die andere ist aber die, dass Lauf Heimpleiten wie lästige Fliegen abgeschüttelt und sich dafür im nächsten Auswärtsspiel schadlos gehalten hat. Das spricht für die Moral der Elf und deren Unbefangenheit, stellt aber keinen naturgegebenen Automatismus dar, zumal derzeit die  personelle Decke aufgrund von Verletzungen und Krankheit doch arg ausgedünnt ist. Dreißig erhaltene Gegentore sind ein Indiz für einen löchrigen Defensivverbund bei den Platzherren, der auch für Laufs Sturm- und Drangabteilung Raum und Möglichkeiten für Viel versprechende Torchancen zulassen dürfte. Na –  und ein bis zwei Törchen haben die Grün – Weißen bisher immer geschossen. Bleibt es darüber hinaus bei der bisher beeindruckenden Qualität der Laufer Torschließer ist ein Remis eine realistische Option. Beeindruckend beim Gegner sind die Akteure Stebel und Puszczewicz, die Tore am Fließband schießen und Spiele allein entscheiden können. Gerade Puszczewicz hat mit 3 Toren Laufs letzten Kontrahenten Plittersdorf auf die Verliererstraße gebracht. Diesen beiden hochklassigen Stürmern müssen die Giftzähne gezogen werden, damit ihr Können wirkungslos verpufft. Dies ist die Grundvoraussetzung für einen (Teil) Erfolg.

JoHo

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