„Eine grauenvolle Rückrunde findet ihre Fortsetzung“

SGL I – SV Altschweier I 1:3 (0:1)
Keine Frage, das Fehlen mehrerer Stammspieler wiegt schwer, doch das allein kann nicht als Begründung für die sportliche Talfahrt der SG herangezogen werden. Auch eine personell limitierte Elf sollte in der Lage sein, geordnet und mit klaren Strukturen in Anlage und Aufbau, ein Spiel zu bestreiten. Keine Frage, in dieser Beziehung sind während des Saisonverlaufs keine Fortschritte zu erkennen. Also Nachdenken, Ursachenforschung und teilweise ein Umdenken ist bei den Verantwortlichen angesagt.

Die Bethge-Schützlinge erwiesen sich als freundliche Gegner, taten nicht mehr als unbedingt nötig, rissen beileibe keine Bäume aus, trotzdem fiel ihnen der verdiente Sieg gegen Gastgeber, die zwar im Großen und Ganzen – aber ohne Grundordnung und klare Linie – kämpften, ziemlich leicht. Timo Schmalz und Nicolas Huck schossen in den Spielminuten 20 und 55 die vorentscheidenden Treffer, ließen keinen Zweifel am Ausgang des Spiels aufkommen.

Neun Minuten vor Schluss erkämpften sich Marco Reinbold und Benjamin Hensel die Kugel, brachten aus dem Gewühl heraus, den aus dem zähen SG-Einheitsbrei herausragenden Bernd Rettig in ideale Position und der schoss ruhig und abgeklärt den Anschlusstreffer. Der Jubel bei den Einheimischen war noch nicht verhallt, als die Gäste erneute eklatante Stellungsfehler und daraus resultierende offene Räume nutzten, zweimal sehr leicht, sehr unbedrängt in den Strafraum eindrangen, eine Großchance durch Timo Schmalz nutzten und kurz danach eine weitere ungenutzt liegen ließen.

Zum schlechten Schluss: Das war indiskutabel. Bleibt zu hoffen, dass zumindest die Leistungsträger und Stabilisatoren Philipp Zink und Christian Doninger bald in die Elf zurückkehren. Aber auch dann ist Umdenken und Nachdenken gefragt, denn nicht in jeder Saison, sind Mannschaften da, die noch mehr Spiele als die SG verlieren.

SGL II – SV Altschweier II 2:3. Die Tore schossen Lukas Striebel und Matthias Wild.

JoHo

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