Ergebnisse: SG Lauf-Obersasbach – SV Vimbuch

SG Lauf/Obersasbach I – SV Vimbuch I     2:2  
Tore: Markus Ringwald, Johannes Herkert

Das Gelbe vom Ei war es wahrlich nicht, was der Tabellenführer seinen Anhängern bot, lediglich bis zum Führungstreffer Glanz ausstrahlte. Spielertrainer Bilici stellte das Spielgerät ordnungsgemäß zu, was dann folgte war eine Delikatesse, produziert von Johannes Herkert. Ballannahme, blitzschnelle Drehung auf engstem Raum, ein präziser Schuss, ein Tor aus einem Guss. Aber danach wurde es schlimm, das Spiel der Platzherren fiel auseinander. Nutzlose Dribblings, daraus folgende Temporeduktion, viele Ballverluste. Die hochmotivierten Gäste reagierten clever, attackierten die ballführenden Spieler rechtzeitig, eroberten den Ball, nutzten intelligent entstehende Räume, waren immer gefährlich. Die Herren Daniel u. Burkart Dominik, waren ein steter Stachel im Fleisch, bauten prägnanten Druck auf, brachten in Spielminute 35 Jonas Bilger in beste Abschlusssituation, der dann eiskalt vollstreckte. Diese Situation war eine Blaupause des gesamten Spieles. Die Einheimischen spielten stereotyp über die Mitte, dribbelten sich fest, Notpässe folgten, die Gäste angelten sich den Ball und ab ging die Post. Hohe Bälle der Einheimischen wurden von dem überragenden Gästeakteur Ousman Bah immer und immer wieder unschädlich gemacht. Es war abzusehen, dass dies nicht ohne Folgen bleibt. Dominik Burkart war schließlich Profiteur eines xten Ballverlustes der Einheimischen, hatte Raum und Chance, nutzte dies, schlug in Minute 79 souverän zu, erzielte den Führungstreffer. Es spricht für die Platzherren, dass sie nicht aufgaben. Lukas Striebel schickte Clemens Wolf in Minute 86 auf die Reise, der mit Präzisionstechnik eine großartige Flanke zu Torgarant Markus Ringwald schlug. Der Rest war SG-Jubel. Fazit: Spiel mangelhaft, Moral gut, Remis gerade noch so verdient.

SG Lauf/Obersasbach II – SV Vimbuch II     2:2  
Tore: Gino Peugler, Endrit Havolli

Die Baumann-Schützlinge mussten quasi mit dem Schlusspfiff den mehr als vermeidbaren Ausgleichstreffer hinnehmen.

 

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