Heimspiel gegen Kuppenheim

SV Lauf I – FV Kuppenheim 08 II
am 10. Oktober 2010 um 15.00Uhr
Der Blick in die Tabelle macht augenfällig, dass die Gäste als einzige von 16 Bezirksligamannschaften nach 8 Spielen noch nicht Unentschieden gespielt haben. 4 Siegen stehen 4 Niederlagen gegenüber. Hier gilt scheinbar die Devise stürmen und hinten hilft der Allmächtige.

Dies wiederum führt zur berechtigten Annahme, dass die Blau-Schwarzen Knöpflestädter im Offensivbereich herausragende Qualitäten besitzen, strahlendes Licht aussenden, während sich in den hinteren Reihen viel Schatten ausbreitet. Die weitere Auswertung der bisherigen Gästebilanz bestätigt den Eindruck. Blau-Schwarz hat respekteinflößende 19 Tore erzielt – nur Steinmauern kann mit ebenso vielen Treffern protzen – die Gästeabwehr hat aber schon 18 Gegentore zugelassen, was bedeutet: In Spielen des nächsten Gegners der Hock-Schützlinge geht es mit eingebauter Torgarantie – vorne wie hinten – lebendig und unterhaltsam zu.

Die Gäste verfügen über eine Tordifferenz von eins, ebenso wie Lauf. Bei den Einheimischen stehen 14 geschossenen 13 erhaltene Tore gegenüber. Kuppenheim ist im letzten Heimspiel von Bad Rotenfels kräftig abgewatscht worden, Lauf ist hingegen mit frischem Siegeslorbeer auf dem Haupt aus Rastatt zurückgekehrt. Bei den vielen erzielten Treffern der Gäste taucht überproportional der Name Hodzic auf. Trainer Theo Hock wird sich wegen der Beantwortung der wichtigen Frage, wer diesem Top-Stürmer Grenzen aufzeigt, nicht in die Ruhe und Abgeschiedenheit eines Klosters zurückziehen. Er hat mit Jens Deschl, Daniel Schmidt, Patrick Huth Akteure aufzuweisen, die durchaus in der Lage sind, diese Kuppenheimer Speerspitze abzustumpfen.

Was die Möglichkeiten der Abteilung Attacke anlangt, wird er seinen Spielern Peter Zimmer, Bruno Schmidt, Benedikt Schmieder, Marco Steimel in Erinnerung rufen, wie sie beim Auswärtssieg in Rastatt mit schnellem, tempogeladenen Fußball, das Spiel ins gegnerische Abwehrzentrum getragen und dort höchste Verunsicherung und Torgefahr produziert haben.

Die Abwehr von Rastatt hatte vor der Auseinandersetzung gegen Lauf, mit wesentlich höherem Erfolg Tore verhindert, als dies bei der Reserve des Landesligisten der Fall ist. Blau-Schwarz spielt einen technisch feinen Fußball und ist nicht zu unterschätzen. Spielt Lauf in allen Mannschaftsteilen so homogen wie beim Auswärtssieg an den Ufern der Murg, muss ein Sieg keine Schimäre sein.

Lauf II hat spielfrei.

JoHo

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