„Lauf kann also doch noch Heimspiele gewinnen“

SVL I – SV Altschweier I 1:0 (1:0)
Sapperlot!!! Lauf kann also doch noch Heimspiele gewinnen. Zunächst waren es die Gäste, die das Warten auf den Schlusspfiff schier unendlich streckten, dann verlängerte Schiedsrichter Danny Stephan aus Bühl, mit berechtigten fünf Minuten Nachspielzeit, die Leidenszeit der Heimelf.

In diesen fünf Minuten lag genug Potential für die Gäste, um den Laufer Heimkomplex zu einer mittelschweren Neurose auszuweiten. Diesen letzten Abschnitt hätte Grün-Weiß bequem und entspannt auf dem Sofa absitzen können, wäre Torjäger Marco Reinbold in den Minuten 1, 17, 29 nicht unpässlich gewesen. Zunächst schoss er allein und unbedrängt aus Kurzdistanz Torwart Felix Spitz an. Danach schlug Dominik Frank einen präzisen Eckball auf Reinbold, der das Spielgerät ca. 5 Meter unbedrängt am Tor vorbei köpfte. Ein paar Minuten später gab Marc Baumann den Oberkellner, servierte den Ball auf Reinbolds Fuß. Der war wieder allein, machte aber nichts draus.

So war wenigstens Spielertrainer Alexander Früh, früh hellwach, münzte in Spielminute vier, mit einem trockenen Flachschuss, eine glänzende Vorlage von Dominique Burger, in ein Tor um.

Die Gäste ihrerseits waren erst ab Spielminute vierzig präsent, ließen dann oft genug ihre spielerischen Qualitäten aufblitzen, wurden dominanter. Lauf baute derweil beeindruckend ab. Letztendlich war es der Verdienst der Laufer Abwehrkette um Benjamin Hensel, Christian Doninger, der überragend spielenden Andreas Striebel, Philipp Zink und von Torwächter Andreas Doninger, dass gegnerische Torjubel nicht erschallte. Selbst die dramatische Nachspielzeit wurde von den Gästen nicht genutzt. So hob der überzeugende Gästeakteur Munja Bross, der aus ca. 5 Meter nur noch das leere Tor vor sich hatte, den Ball über das Gehäuse. Die Gäste drängten mit Macht bis zum Schluss. Herr Felix Spitz verließ sein Gehäuse und trieb sich über sieben Minuten im Laufer Strafraum herum. In dieser Zeit gelang es den Einheimischen nicht einmal, den Ball in Richtung leeres, gegnerisches Tor zu schießen. Ein trautes Gespräch über die Dinge des Lebens war zwischen den Torwartkollegen nicht möglich. Doninger war zu sehr beschäftig.

JoHo

Dieser Beitrag wurde unter Senioren veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.