Nachbericht zur Weihnachtsfeier

Säbel, Enterhaken, schwarze Augenbinden, Rumbuddel, ein Piratenschiff mit einem leibhaftige Koch, Furcht erregende Totenkopffahnen waren für Minuten eine farbenfrohe, phantasievolle Kulisse für die E-Mädchen des SV Lauf, als sie voller Tatendrang und berstender Spielfreude in die von Mädchen und Jungen, sowie deren Eltern vollbesetzte Neu-Windeck-Halle stürmten und auf Beutefang im begeisterten Publikum gingen. Ihr Sturmgesang „Piraten wollen nie ins Bett“ nahm (gewollt) dem Beutefang die Gefährlichkeit und war wohl auch als Hinweis an die anwesenden Väter und Mütter zu sehen, dass der Abend lange wird und der Beginn der Nachtruhe dieses Mal nicht von den Eltern, sondern von den Kindern selbst bestimmt wird. Rauschender Beifall war der Lohn für die Akteure und für Anne Deuchler, die mit Wolfgang Klumpp zusammen für die Inszenierung sorgte.

Lange vor diesem Augenschmaus hatte der Vorsitzende des SV Lauf, Manfred Gräff, Bürgermeister Rastetter, viele Mädchen und Jungen der Jugendabteilung, deren Eltern sowie Betreuerinnen, Betreuer, Trainerinnen und Trainer, die Vorstands- und Ehrenmitglieder, die Spieler der AH-Mannschaft, die Vertreter der Boule-Abteilung, sowie die Schiedsrichter und Sponsoren herzlich begrüßt. Er war sichtlich angetan vom überwältigenden Besuch dieser – zur guten Tradition gewordenen – Winterfeier der Jugendabteilung des SV Lauf. Viele fleißige Hände hatten mit Phantasie und Kreativität eine Adventswohlfühlatmosphäre geschaffen, die Grundlage für einen gelungenen Abend war.

Bevor dann Jugendleiter Martin Edling wie gewohnt souverän, humorvoll und zügig durch den langen, kurzweiligen Abend führte, bedankte sich Manfred Gräff bei allen, die mit ihrem anerkennenswerten, großartigem ehrenamtlichen Engagement, nicht nur die Zukunft des SV Lauf sichern, sondern eine für unsere Gesellschaft unverzichtbare und wertvolle Erziehungsarbeit leisten.

Den bunten Reigen der teilweise rührenden, aber immer begeisternden Darbietungen eröffneten die von ihren Betreuern Jürgen Doninger und Martin Spraul begleiteten Bambinis, die als „Sportinatoren“ zum Lied von Pippi Langstrumpf  ihre Beweglichkeit demonstrierten und den älteren Semestern den Rat, „immer geschmeidig bleiben“, gaben.

Hinter einer bunten Plane und somit unsichtbar für das Publikum agierten die jüngsten Mädchen der Jugendabteilung, die durch den Sichtschutz im Rhythmus zur Musik,  Wuschelköpfe, Tierfiguren, etc. dem Betrachter nahe brachten. Da war viel Raum für Phantasie.

Grönemeyers Hit „ Männer“ war Begleitung der E-Jugend, die an das 80-jährige Jubiläum des SV Lauf erinnerten und im Stil der Commedian Harmonists – mit Zylindern ausstaffiert und von einem in Hochform singendem Jugendbetreuer Martin Haller begleitet – ihren großartigen Beitrag zum Gelingen des Abends gaben.

Danach wurde es feierlich und still im Saal, denn der junge Thomas Eckstein spielte auf seiner Gitarre hochkonzentriert, flüssig und mit viel Seele Weihnachtslieder. Claudia Huber, Marion Faller und Otto Litzenmaier boten mit ihren C-Juniorinnen einen schmissigen, aber ausdrucksstarken Tanzauftritt. Trainingsübungen der etwas anderen Art mit wehenden, grünen Tüchern gaben die D-Jugend-Spieler mit ihren Betreuern Thomas Lamm, Wolfgang Spengler und Egon Schmelzle zum Besten.

Dann wurde es mystisch. Ferner, dumpfer Glockenschlag, kaum erkennbare Gestalten betraten die Bühne … dann, eine die Gefühlslage verändernde musikalische Explosion, und auf der Bühne war Leben, Tanz und Fröhlichkeit. Erinnerungen an Whoopi Goldberg und Sister Act waren wohl gewollt. Thomas Bäuerle, Anne Deuchler, Wolfgang Spengler, Carsten Wilhelm, Martin Haller, Martin Spraul, Petra Erhardt, Thomas Lamm, Niko Reimert, Andreas Zimmer und Ewald Bäuerle brachten die Halle zum Brodeln.

Zum Schluss wurde noch ein Karaoke-Spektakel mit Beteiligung des Bürgermeisters geboten. Den stärksten Beifall erhielt hier Jugendspieler Stefan Edling, was selbstredend den ersten Platz nach sich zog. Vor diesem Schlusspunkt sprachen Martin Edling und Manfred Gräff allen ehrenamtlich Tätigen in der Jugendarbeit Dank und Anerkennung aus, wobei Otto Litzenmaier für seine nun mehr 20jährige Jugendleitertätigkeit besonders gewürdigt wurde.

JoHo

Anmerkung des Webmasters: Die Bilder der Veranstaltung findet ihr in der Galerie.

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