Nachtrag: SGL gewinnt 4:0 gegen Ulm II

SGL I – SV Ulm II 4:0 (1:0)
Als Tiger gesprungen, als Bettvorleger gelandet. Mit Spielbeginn legten die Ulmer Gäste ein atemberaubendes Tempo vor, spielten schnell, direkt und präzise den Ball auf die pfeilschnellen Offensivkräfte, mischten die SG-Defensive furchterregend auf. Doch vieles verpuffte, die einzige Ausbeute waren zwei Lattentreffer in den Spielminuten 2 und 22, wobei Lukas Bohnert, einmal mit letztem Einsatz, den Ball von der Torlinie  schlug. So beeindruckend der Gästeauftritt auch war, er war eben auch kräftezehrend.

Schon der Führungstreffer in Minute 32, durch Johannes Herkert, als er mit einer zielführenden Passfolge,  zusammen mit Michael Lang, die Gästeabwehr aushebelte und dann eiskalt vollstreckte, zeitigte erste Feinrisse im Gefüge der Gäste.  Echte Langzeitwirkung verursachte dann die rote Karte für ihren Spieler Knebel, der nach einem branchenüblichen Zweikampf mit Markus Bäuerle, dessen Oberkörper traktierte. Bäuerle reagierte mit einem Stoß gegen die Brust des „Angreifers“ und sah dafür gelb. Nach dem Wechsel war kein wirkliches Aufbäumen der Gäste zu spüren, die Defensive der Platzherren erstickte viele Ansätze  im Keim, das Spiel der Einheimischen wurde zwingend und ansehnlich. M. Lang, der nach Jahren in der A-H- Mannschaft zurückkehrte, eine glänzende Vorstellung bot, baute auf der rechten Offensivseite, zusammen mit M. Bäuerle und Manuel Schmidt, enormen Druck auf. Durch dieses „Dreigestirn“ wurden immer wieder gefährliche Flanken, Pässe in die Mitte geschlagen, gespielt. Dort lauerten J.Herkert und Sascha Steimel. In den Spielminuten 69 und 81 münzte J. Herkert, der nicht nur im Sturm wirbelte, für Verwirrung sorgte, sondern darüber hinaus weite Wege ging, um in der Abwehrarbeit behilflich zu sein, Chancen in Tore um. In der 87. Minute klatschte ein Ulmer Kopfball an die Latte, zwei Minuten später setzte Marco Steimel, der während seiner  85minütigen Ruhezeit auf der Auswechselbank genügend Kraft aufbauen konnte, einen regelrechten „Hammer“ in die Maschen. Mit diesem Sieg ist die Baumann-Elf dem Klassenerhalt zwei Hahnenschritte näher gekommen.

JoHo

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