Nachtrag: SVL gewinnt gegen die Reserve des VfB Bühl mit 2:1

SVL I – VfB Bühl II 2:1 (0:0)
Wäre da nicht die Spielminute 39 gewesen, jene Minute also, in der Andreas Weisgärber mit eleganter, technisch brillanter Ballführung, die Platzherrenabwehr mühelos umkurvte, einzelne Spieler schwindelig spielte, allein vor Torwächter Andreas Doninger stand, aber dann die Kugel – aus kürzester Entfernung und wohl berauscht von der eigenen Glanzleistung, unfassbar am Tor vorbei schob – nichts erwähnenswertes wäre aus der ersten Hälfte zu berichten.

Lauf fand schlicht nicht statt. Gästetorhüter Johannes Schaufler hätte im feinsten Zwirn einen gemütlichen Plausch, mit dem einen oder anderen Zuseher, führen können. Die Anschwitzphase bei Grün-Weiß war in Hälfte zwei vorbei, die Früh-Elf legte mehrere Gänge zu. Bevor Taner Sengül in der 68. Minute nach einem Zuckerpass von Marco Reinbold unwiderstehlich auf und davon zog, in den Strafraum eindrang, das Visier einstellte, um dann eiskalt die Führung zu erzielen, hatten Dominik Frank und Marco Reinbold in der 50., 58., und 64. Minute drei glasklare Torchancen. Zunächst schoss D. Frank nach einem Alleingang viel zu schwach und unplatziert, gab Gästetorwart Schaufler Gelegenheit, sich mühelos auszuzeichnen. Danach ein kraftvolles Geschoss von D. Frank, Schaufler wehrte ab, genau vor die Füße von M. Reinbold, der völlig überrascht, das Spielgerät nicht richtig traf. Kurz danach waren Reinbold und Frank zusammen und gemeinsam nicht im Bilde, als ihnen T. Sengül einen weiten Flankenball vor die Füße legte und beide offensichtlich mit dieser Gabe nicht gerechnet hatten.

Fünf Minuten vor dem Ende war M. Reinbold auf Wiedergutmachung bedacht, war hellwach, als er von D. Frank mit einem edlen Pass auf die Reise geschickt wurde und souverän Führungsausbau betrieb.

Das war auch bitter notwendig, denn in der Schlussminute kreuzten sich die Laufwege von Laufs Abwehrass Philipp Zink und Bühls A. Weisgerber. Dieser war schneller, landete unsanft auf dem Boden. Den absolut berechtigten Elfmeter verwandelte Weisgerber ziemlich schlitzohrig.

Mit diesem Sieg sind die allerletzten Zweifel am Klassenerhalt der Früh-Schützlinge beseitigt. Für die Gäste waren die Möglichkeiten eines Teilerfolges durchaus gegeben.

JoHo

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