Nachtrag – Vorbericht Lichtental vs. SVL

FC Lichtental I – SV Lauf I
am Mittwoch 13. April 2011 um 18.15 Uhr
Au – Backe; welch ein Spiel. Das zweitletzte Lichtental trifft auf den drittletzten Lauf. Für beide Mannschaften ist es zwar nicht die allerletzte Chance auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga, aber viele Chancen haben beide nicht mehr. Wäre die Saison bereits beendet, würden beide Mannschaften in der nächsten Saison wieder in der Kreisliga A auf Punktejagd gehen.

Die Wegstrecken wären zwar kürzer, die Spritkosten niedriger, der sportliche Reiz reduzierter. Während Ottersweier den Fahrstuhl nach unten bereits geordert hat und mit einem Bein bereits in der Kabine steht, sehen die Kontrahenten die geöffneten Tür, fühlen den Abwärtssog. Die Renz-Schützlinge haben ihr letztes Spiel in Steinmauern nach bravourösem Kampf knapp mit 1:0 verloren, während der Gastgeber in Würmersheim bei der 5:0 Niederlage doch kräftig durchgeschüttelt wurde.

Die Grün-Weißen aus der Bäderstadt Baden-Baden werden den Grün-Weißen aus Lauf heftig Dampf machen, wollen diese Schmach tilgen. Die Gäste vom Laufbachtal werden im idyllischen Heimbachtal auf eine hoch motivierte, wild entschlossene, an die Leistungsgrenze gehende Heimelf treffen. Der Blick auf die Tabelle verrät, dass die Platzherren fast doppelt so viele Tore geschossen, aber auch fast das zweifache an Gegentoren – im Vergleich zu den Gästen – erhalten haben. Einfach ausgedrückt: starke Offensive trifft auf starke Defensive. Die Frage ist also: Reichen Laufs beschränkte  Offensivmöglichkeiten aus, um von den Schwächen in den hinteren Reihen der Gastgeber zu profitieren. Ein mitwirkender Marco Reinbold würde diese Fragen mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Tor beantworten. Aber er steht nun mal nicht zur Verfügung, also müssen Stefan Weiser, Peter Zimmer, Adrian Hensel oder Christian Bartnick in die Bresche springen. Weiser trifft immer mal wieder,  Zimmer kann das eigentlich auch, doch zu oft zaudert und zögert er mit einem rechtzeitigen Abschluss, was auch für den jungen Hensel, wie für Bartnick gilt. Zu langes Warten auf idealen Zeitpunkt führt nur dazu, dass der Zug abgefahren ist, die Möglichkeit ungenutzt liegen bleibt.

Solche Probleme haben Huber, Schuhmacher und Reinery nicht. Dieses Trio trifft mit steter Regelmäßigkeit. Auf Benedikt Schmieder, Jens Deschl und Patrick Huth warten also schwierige Aufgaben. Erfreulich aus Laufer Sicht, sind  die kontinuierlichen Leistungssteigerungen von Bruno Schmidt und Andreas Striebel. Sie tragen mit dazu bei, dass innerhalb der Renz-Elf das Leistungsgefälle weniger augenfällig ist. Nach 90 spannenden Minuten werden alle klüger sein.

Lauf II spielt einen Tag später um dieselbe Zeit.

JoHo

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