SGL gewinnt 2:0 und holt die ersten Punkte

SGL I – VfB Bühl II 2:0
Sattes Rasengrün, vom Widerschein der roten Laterne durchwoben – so sah es vor dem Spiel aus. Ein Tim Wagner, der wie ein zuverlässiger Postzusteller jede Balllieferung verwertbar zustellte, ein Marco Steimel, der infolge von Ausfällen als „Notlibero“ in die Bresche sprang, dem Anforderungsprofil dieser Aufgabe voll entsprach, ein Spielertrainer Retsch, dessen Torregen wieder ausbrach, setzten dem ein Ende. Sie und der immer spielprägender aufspielende Johannes Herkert stellten die Weichen auf Sieg.

Die Gäste stellten eine junge, technisch beschlagene Mannschaft, die mit M. Mousa, Y. Büyükasik und J. Weimert ihre auffälligsten Spieler präsentierte, ansehnliche Kombinationen mit zu geringer Durchschlagskraft produzierte. Matthias Wild reduzierte mit disziplinierter Manndeckung den Wirkungsgrad von Gästeregisseur Weimert.

Hingegen kam dem Spiel der Retsch-Schützlinge, die mitunter löchrige Gästeabwehr entgegen, was besonders bei einem raumöffnenden Pass von Philipp Zink auf Tim Wagner deutlich wurde. Wagner klebte sich den Ball in der siebten Minute an den Fuß, lief ein paar Schritte, setzte dann das Spielgerät mit einem satten Flachschuss in das Netz.

Das Kontrastprogramm hierzu lieferten Moritz Meier und Cataldo Bonanno, die in den Spielminuten 9, 15, und 17 (Meier), sowie Cataldo in den Minuten 52 und 84 vielversprechende Möglichkeiten ungenutzt ließen. Beide liefen sich aber die Hacken wund und trugen auf diese Art zum Sieg bei. Den Sack zu machte Spielertrainer Daniel Retsch in Spielminute 68, der, nach einer scharfen Wild-Hereingabe, den Ball trocken in die Maschen setzte.

Die Gäste ihrerseits hatten mehrere deutliche Chancen, mehr wurde nicht daraus. Hinzu kam noch Pech, denn zumindest einmal durften sie, sehr begründet, einen berechtigten Elfmeterpfiff erwarten. Trotzdem: Der Sieg der SG ist verdient, denn ohne Tore gibt es keine Siege.

Die SG III gewann bei Neuweier II 6:1. Die Treffer setzten Marco Billstein (3x) sowie Christian Frank, Marius Falk und Niko Reimert.

JoHo

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