SVL empfängt am Dienstag den SV Altschweier

SVL – SV Altschweier
am 30. April 2013 um 19.00 Uhr
Es ist wieder soweit: Grün-Weiß spielt zu Hause. Ein schwerer Seufzer wird sich bei Mannschaft, Fans und den Verantwortlichen der Einheimischen, aus den Tiefen der Seelen Raum schaffen, denn Heimspiele Laufs und Niederlagen waren bisher wie eineiige Zwillinge untrennbar verbunden. Wohin man hört: niemand kann erklären, was sich in den Köpfen und Beinen der Früh-Schützlinge abspielt, sobald der Anstoßpfiff in den Ohren klingt.

Die Heimbilanz ist erschreckend, der Abstieg wäre kaum zu verhindern, wenn da nicht die Auswärtsstärke der Grün-Weißen wäre, die stand heute dazu führt, dass mehr als berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt bestehen.

Die Gäste sind nach schwachem Saisonbeginn durchgestartet, haben auf der Überholspur die Liga aufgemischt. Doch die unbeschwerten, tempogeladenen Tage sind vorbei. Aus dem rassigen Sportwagen wurde ein gemächliches Fahrrad mit Hilfsmotor.

Die Platzherren haben zwei Auswärtsspiele hinter sich, haben beim über den Wolken schwebenden und schon als Meister feststehenden Kappelrodeck/Waldulm, ein respektables Unentschieden erzielt, wobei Dominique Burger mit einem krachenden Geschoss, seine Farben in Führung brachte. Der Führungstreffer von Marco Reinbold, der eine gefühlvolle Tobias Weisenbach Flanke eiskalt und technisch perfekt ins Gehäuse setzte, war sehenswert und sicherte einen weiteren Auswärtspunkt in Ottenhöfen. Der Defensivbereich um Philipp Zink, Marc Baumann, mit einem fehlerlos agierenden Torwächter Andreas Doninger, funktionierte, streute viel Sand in die Angriffsmaschinerien beider Gegner.

Im Vorspiel trennten sich die heutigen Kontrahenten mit einem 2:2 Unentschieden. Bei der Heimelf wird die Spielerdecke immer dünner. Bruno Schmidt, Thomas Oberle fehlen verletzungsbedingt, hinter dem Auflaufen von Taner Sengül steht ein dickes Fragezeichen. Diese Ausfälle und die Heimspielallergie lassen eine Wiederholung des damaligen Remis fast schon als Erfolg erscheinen. Es sei denn: Dominique Burger und Marco Reinbold tun es noch einmal.

JoHo

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