SVL empfängt Bad Rotenfels

SV Lauf I – FV Bad Rotenfels I

22. November 2009, 14.30 Uhr

Tristesse beim SV Lauf; die Temperaturen und die Blätter im Novemberwetter fallen, die Leistungskurve der Hock-Schützlinge auch. Drei Spiele im laufenden Monat, drei Niederlagen in Folge; es geht abwärts, und zwar ziemlich heftig. Im goldenen Oktober noch Rang vier, mittlerweile auf Tabellenplatz 10 – so sieht es aus. Beim Blick auf die Tabelle fällt auf, dass der einst herausragende Abwehrblock mit Torhüter Andreas Doninger, Libero Matthias Ams, Jens Deschl und Benedikt Schmieder mittlerweile 27 Gegentore zugelassen hat und somit im Vergleich zu vielen Ligakonkurrenten doch etwas blass aussieht. Diese Spieler haben mit Sicherheit nicht über Nacht ihre Qualitäten verloren, die Wurzeln dieses Übels liegen also in anderen Bereichen.

Trainer Theo Hock ist sicherlich wegen der derzeitigen Entwicklung angekratzt, missmutig und wird akribische Ursachenforschung betreiben. Wie dem auch sei, viel Zeit hat er nicht, denn vor der Winterpause haben seine Schützlinge noch zwei Heimspiele gegen Bad Rotenfels, sowie dem derzeitigen Tabellenzweiten Plittersdorf auszutragen. Gegner also, die beileibe keine Laufkundschaft darstellen.

Die Gäste aus dem Ort der warmen Quellen haben in der vergangenen Saison lange gegen den Abstieg gespielt, im letzten Rundendrittel auf die Überholspur gewechselt, den Bezirkspokal gewonnen und ihre Hochform in die jetzige Saison mitgenommen. Trainer Hubert Luft hat eine spiel- und kampfstarke, bisweilen auch körperbetont spielende Mannschaft aufgebaut, die es den Mannen um Stefan Weiser sehr schwer machen wird. Darüber hinaus kann Luft im Gegensatz zu Hock aus dem Vollen schöpfen, denn die zweite Mannschaft der Gäste, spielt in der Kreisliga A. Klar ist auch, dass die Gäste mit eingebauter Torgarantie spielen. Akteure wie Nees, Rothenberger, Wittmann und zweimal Schröder (Jochen und Torsten) wissen, wie man den Ball zum Tornetz führt und die Defensivabteilung beginnend mit dem Mittelfeld scheint gut geordnet.

Trotz allem: Überflieger sind die Gäste nicht, auch gegen sie kann man gewinnen. Grün-Weiß hat in dieser Saison schon überzeugende Leistungen geboten und großartige Siege errungen, als man mit Leidenschaft, Spielfreude und mit disziplinierter Deckungsarbeit – schon im Mittelfeld – in die jeweilige Auseinandersetzung gegangen ist. Man darf gespannt sein, welche Spieler Theo Hock auf die Nees, Wittmann, Rothenberger und Co. ansetzt. Die Zweikämpfe zwischen den genannten Gästeakteuren und den Grün-Weißen Deschl, Zink, Schmieder, Frank und Ams werden das Spiel entscheiden, geben der Auseinandersetzung pikante Würze. Wer in dieser Partie Koch oder Kellner ist, wird sich weisen.

JoHo

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