SVL empfängt bereits heute Schwarzach

SV Lauf – FC Schwarzach
am 30. September um 19.00 Uhr

Zappenduster sieht es derzeit bei Grün-Weiß aus. Sieben Spiele, davon fünf verloren, ergeben gerade Mal zwei mickrige Pünktchen. Keine Frage. Lauf ist mit ICE-Tempo Richtung Abstieg unterwegs. Seit Saisonbeginn hatte Trainer Hillert das zweifelhafte Vergnügen, vielen Spielern einen wunderschönen, verdienten Urlaub zu wünschen, musste noch weniger vergnügt, unzählige Blessurschilderungen anhören, musste zähneknirschend lernen, dass so genannte Hoffnungsträger doch arg enttäuschten, wenn sie denn spielten.

Es war zu erwarten, dass nach dem Abschiedsgruß einiger Leistungsträger, tragende Fundamente des Laufer Spiels verloren gegangen sind und Grün-Weiß vor einer schwierigen Situation steht. Aber so miserabel, wie das Erscheinungsbild des Vereinsflaggschiffes derzeit ist, kann das verbleibende Spielerpotential nicht sein. Ursachenforschung ist angesagt, klare Ansprachen der zuverlässigen, erfahrenen, mit hohem Einsatz kämpfenden Spieler um Jens Deschl, Philipp Zink, Benjamin Hensel in Richtung von Mannschaftskameraden und den erweiterten Spielerkreis, endlich voll engagiert zur Mannschaft zu stehen, im Zweifelsfall, auch mal zum Geburtstag der Oma, später zu kommen, sind vonnöten. Es gibt viele Baustellen. Taktikgefasel erübrigt sich. Nabelschau, Selbstkritik und Kritikfähigkeit untereinander ist gefragt.

Lauf hatte im jüngsten Auswärtsspiel bereits nach kurzer Zeit, die Ausfälle von Matthias Fahrner und Marco Steimel zu verkraften. Beide sind im bisherigen Verlauf der Saison noch nicht in Tritt gekommen, konnten ihr Potential noch nicht in die Mannschaft einbringen. Bleibt zu hoffen, dass zumindest einer der beiden zusammen mit Marco Reinbold, der nach seiner Verletzung voraussichtlich wieder mitwirken kann, zur Mannschaft stößt. Unabhängig davon. Bei dem derzeitigen, trostlosen Gesamtzustand, ist bereits ein Remis als kleines Wunder zu werten. Vielleicht findet ein solches am Freitagabend statt.

JoHo

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