SVL empfängt im Nachholspiel Sandweier

SV Lauf I – FV Sandweier I
am Dienstag, 3. Mai um 18.45 Uhr
„Sind sie zu stark, bist du zu schwach“. So sieht es aus bei Grün-Weiß. Die Elf kämpft, rackert, macht und tut, kann mit herausragenden Defensivleistungen viele Phasen der Spiele offen gestalten, doch ab der ersten Schmerzgrenze, die die Mittellinie markiert, wirkt vieles harmlos, ohne Druck, überhastet, leicht berechenbar, letztendlich erfolglos.

Wie sich die personelle Konstellation auf dem Rasengrün auswirkt, sich konsequent in Ergebnissen widerspiegelt, bekommen die schmerzgewohnten Anhänger des SV Lauf seit Wochen zu spüren. Null Tore, Null Punkte – weniger geht nicht. So gesehen bei der Heimniederlage gegen Würmersheim, so wird es wohl zu sehen sein im Heimspiel gegen Sandweier. Philipp Zink, Jens Deschl, werden ihre Gegenspieler neutralisieren bis dominieren, Benedikt Schmieder, Stefan Weiser werden sich zerreißen, das Spiel nach vorne tragen, Torwächter Andreas Doninger wird halten, was zu halten ist.

Das sieht sich weit überwiegend gut an, reicht aber nicht, um Punkte einzufahren. Schlimm für die Renz-Schützlinge, dass sich Peter Zimmer bereits in der Frühphase des wegweisenden Heimspiels gegen Würmersheim verletzt hat. Er hat danach bitterlich gefehlt, kann gegen die Damian Stebel Elf wohl nicht auflaufen. Ein schwerer Verlust in schwerer Zeit. Die Mängel des Laufer Spiels sind bekannt, probate Gegenmittel ebenso, aber nicht vorhanden. Jammern hilft nicht, ist bei der Renz-Elf auch nicht angesagt.

Ärmel hochkrempeln, kämpfen und vor allen Dingen Torjäger Damian Stebel zudecken, der in jedem Spiel, in dem der Gegner Lauf hieß, Tore erzielt hat. Sei es im Trikot des OSV Rastatt, oder bei seinem jetzigen Verein. Im Hinspiel sorgte er für einen 3:1 Sieg  seiner Elf, im wenige Tage später folgenden Pokalspiel, verlor die Heimelf mit 0:1. Das einzige Tor schoss damals Stebel, der lange gelangweilt am Spielfeldrand dem harmlosen Treiben beider Mannschaften zusah, sich irgendwann Mitte der zweiten Halbzeit einwechselte, dann relativ zügig Grün-Weiß mit seinem Tor aus dem Wettbewerb warf. Nur wenn dieser Klassestürmer nicht trifft, darf Lauf auf ein torloses Remis hoffen. Mehr wäre fast ein Wunder und die sind so rar, wie Regen in der Sahara.

Lauf II spielt einen Tag später ebenfalls um 18.45 Uhr. Gegen Würmersheim II gewann Lauf 2:0. Torschützen waren Stefan Fahrner und Frans van Leeuwen.

JoHo

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