SVL empfängt Ottenhöfen

SV Lauf – FC Ottenhöfen
am Samstag, 20. November um 15.00 Uhr
Rechnungen und der FC Ottenhöfen haben eines gemeinsam: Beide kommen äußerst ungelegen. Es war immer schwer gegen diesen Gegner  Punkte zu ergattern, Erfolg zu haben.

Allein: Dieses Mal steht der SVL vor einer herkulesähnlichen Aufgabe. Es hat lange gebraucht, bis die Schmidt-Elf ihr eigentliches Leistungspotential offenbart hat. Die Achertäler kamen nur mühsam in die Gänge, spielten oft unter ihrem Niveau. Mittlerweile hat sich das gründlich geändert. 5 Siege in Folge hat der Laufer Gegner errungen, hat sich geradezu durch das Mittelfeld katapultiert, kratzt nun am Sockel der beiden führenden Mannschaften Ottenau und Plittersdorf und hat auf dem Weg zum hellen Licht, drei Punkte in Lauf fest eingeplant. Gerade eben, hat man die gewiss nicht harmlosen Gäste aus Bad Rotenfels regelrecht durchgeschüttelt und sie mit einem hohen 4:0 Sieg vom heimischen Kunstrasen verscheucht.

Lauf oberstes Ziel ist – wie immer seit der nunmehr dreijährigen Bezirksligazugehörigkeit – der Klassenerhalt.  In dieser Saison hat Grün-Weiß immense Schwierigkeiten, die hierfür notwendigen Punkte zu sammeln. Was die Defensive der Hock-Schützlinge anlangt, braucht sie den Vergleich mit vielen anderen Mannschaften der Liga nicht zu scheuen. Auch in punkto Moral, Einsatz und Willen ist die Elf ein ernst zu nehmender Gegner. Was fehlt sind Tore, Tore, Tore. Das verletzungsbedingte Fehlen von Stürmer Marco Reinbold und dem torgefährlichen Mittelfeldspieler Stefan Weiser hat die Dauermisere in diesem Mannschaftsteil schmerzhaft deutlich werden lassen. Hinzu kommt, dass der an und ab treffende Mittelfeldspieler Peter Zimmer den Ball zwar Richtung Tor sendet, Absender und Adressat sind klar erkennbar, doch mit der Postleitzahl scheint was nicht zu stimmen, denn das Spielgerät ist immer auf Abwegen, fliegt überall hin, nur nicht in das Tornetz.

Trotzdem: Jammern ist in Lauf  nicht angesagt, denn Benedikt Schmieder, Jens Deschl, Dominik Frank, Daniel Schmidt, Patrick Huth und Co. sind keine Heulsusen, geben nie auf und werden auch gegen die bärenstarken Gäste alles geben, mit heißem Herzen ihre Farben vertreten. Inwieweit sich Ottenhöfen davon beeindrucken lässt, wird sich weisen.

Die Gäste sind haushoher Favorit. Ein Unentschieden wäre für Grün-Weiß nicht nur ein Achtungserfolg, auch für das schwindsüchtige Punktekonto ist eine Aufpäppelung dringend nötig. Darüber hinaus behielten für Laufs Trainer Theo Hock – den man getrost als Ottenhöfener Urgestein bezeichnen darf – die unmittelbaren Tage nach dem Spiel ihre uneingeschränkte Lebensqualität, denn er könnte beim Kaffeetrinken am heimischen Tisch, seinem Sohn, der in der Schmidt-Elf mitwirkt, auf Augenhöhe gegenübertreten, bliebe von feixenden Kommentaren verschont. Man wird sehen.

JoHo

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