SVL empfängt Sandweier im Bezirkspokal

Bezirkspokal 2. Runde SV Lauf – FV Sandweier
am 25. August 19.00 Uhr
Der Pokal macht es möglich: 10 Tage nach der verdienten Niederlage zum Ligaauftakt in Sandweier,  kreuzen der Aufsteiger und die Hock-Elf erneut die Klingen. Grün-Weiß erhält somit die Möglichkeit, die aus der selbstkritischen Analyse des Nackenschlags gewonnenen Erkenntnisse, zeitnah zu verwerten und Revanche zu nehmen.

Beim Heimsieg gegen Lichtental bewiesen Stefan Weiser und Co. eine beeindruckende Lernfähigkeit, riefen im Gegensatz zur Auftaktpleite ihr Potential ab, spielten das, was sie können, und das richtig gut. Speziell Benedikt Schmieder, wird wohl kaum nächtens in sein Kissen weinen, aber leicht mulmige Gefühle werden ihn vor diesem Spiel durchströmen. Zu oft blieb er im letzten Aufeinandertreffen zweiter Sieger und musste mit ansehen, wie Stebel ein Tor selbst schoss, sowie entscheidende Vorlagen für weitere Treffer gab. Schmieder ist ehrgeizig, erfahren, immer hoch motiviert, wird darauf brennen, sich selbst und Stebel beweisen, dass er diesen Klassespieler neutralisieren bis dominieren kann. Die Fähigkeiten hierzu hat er. Oft genug hat er in vielen wichtigen Ligaspielen mit seiner Leistung die Grundlage für Erfolge gelegt. Allerdings darf er bei seinen Bemühungen nicht ohne Unterstützung bleiben, denn Sandweiers Spielertrainer ist schwer in den Griff zu bekommen, ist wendig, glitschig wie ein Fisch, hat eine feine Technik,  gepaart mit Spielwitz. Auch Tim Schmidt, Peter Kötz, Andreas Kraitzer haben im Punktspiel gegen Lauf überzeugt und das ihre dazu getan, um Lauf zu schlagen.

Auf Patrick Huth, der Kraitzer im ersten Aufeinandertreffen 45 Minuten viel von seiner Bedeutung nahm, kommt erneut eine schwierige Aufgabe zu. Er und Daniel Schmidt haben gegen Lichtental überzeugt und dürften zur Stabilisierung des Defensivverbundes beitragen. Nach wie vor ist Stefan Weiser, der zentrale Punkt des Offensivspiels, ist Spielmacher und Torschütze in Personalunion. Auf die tempogeladenen Vorstöße von Peter Zimmer, der urlaubsbedingt fehlt, muss die Hock-Elf leider verzichten. Hingegen kommt, nach langer Pause, Benjamin Hensel immer dichter an seine alte Stärke heran. Seine Wucht, sein unbändiger Einsatz werden dem Spiel der Hock-Elf gut tun und dem Gegner Probleme bereiten.

Gelingt es Grün-Weiß, an die Leistung aus der Partie gegen Lichtental anzuknüpfen, muss das Weiterkommen im Pokal keine Utopie sein, wobei diese Begegnung durchaus länger als 90 Minuten andauern kann.

JoHo

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