SVL spielt 3:3 und empfängt nun Steinmauern

SV Lauf I – FV Steinmauern I
am Samstag, 25. September 2010 um 17.00 Uhr
Die Gäste stehen exemplarisch für eine – fast immer – geltende Regel: Aufstieg schafft Aufwind, Begeisterung, verleiht Flügel und Siege. Am letzten Spieltag hat die Elf um Matthias Frieböse den FV Bad Rotenfels mit einem klaren 4:0 Sieg vom Platz gefegt.

Die Hock-Schützlinge sind also gewarnt, denn Rotenfels stellt beileibe keine Laufkundschaft dar und hat Grün-Weiß, beim nicht lange zurückliegenden Aufeinandertreffen im Brombach-Stadion, lediglich ein Remis erlaubt. Die Gäste stellen eine kompakte Elf, die in allen Mannschaftsteilen gleichwertig besetzt ist und derzeit Platz 4 in der Tabelle einnimmt.

Die Einheimischen entwickeln sich immer mehr zu einem Remis-Spezialisten, der nicht verlieren will, aber nicht gewinnen kann. Ein Sieg in sechs Spielen, ist nicht gerade das Gelbe vom Ei und reicht nicht, um sich in einigermaßen gesicherte Mittelfeldregionen abzusetzen. Eine große Chance hierzu hat Grün -Weiß beim Auswärtsspiel in Kappelrodeck/Waldulm vertan, als man nach 29 Minuten 3:1 führte. Bei allem Respekt vor der Energieleistung der Sackmann-Elf: es waren es doch zu viele Laufer Nachlässigkeiten, die in der Summe, den zweiten Sieg der Hock-Schützlinge verhinderten. Die Vierer-Abwehrkette wirkte bei schnellen Vorstößen an und ab überzogen anfällig. Verletzungen, Urlaub, Sperren, Formschwäche einzelner Akteure in diesem Bereich, wirken sich auf das gesamte Gefüge aus, wobei die Besetzung der Liberoposition Trainer Theo Hock wohl weiterhin grübeln lässt. Letztendlich zeigte sich Ballfänger Andreas Doninger in Topform und sicherte zumindest den einen Punktgewinn. Dessen Fangkünste werden nicht reichen, um gegen den Aufsteiger die Vollernte einzufahren.

Gerade der pfeilschnelle Torproduzent Puszczewicz kann, an einem guten Tag, jedem Verteidiger einen Knoten in die Beine spielen und wird nur schwer unter Kontrolle zu halten sein. Im Aufstiegjahr der Einheimischen hat er im Dress des OSV Rastatt gegen Lauf eigene Torerfolge bejubelt. Höchstes Augenmerk hat auch Spielertrainer Frieböse verdient, der das Spiel seiner Elf dirigiert und sich mit dem weiteren Torgaranten Yasmin immer wieder als Torschütze feiern lässt. Es wird schwer – wie immer.

Das wissen Stefan Weiser und Peter Zimmer, die in der Offensive die entscheidenden Impulse setzen müssen, um den Ball in Tor zu befördern. Patrick Huth, Jens Deschl, Daniel Schmidt werden in den hinteren Regionen mehr als Normalform abrufen und zugleich ihren Defensivkollegen die richtigen Wege weisen müssen, um nach dem Spiel mehr Punkte – am besten drei – auf der Habenseite verbuchen zu können.

JoHo

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