SVL empfängt Vimbuch

SV Lauf I – SV Vimbuch I

am 11.4.2010 um 15:00 Uhr

Ohne Zweifel: Die Gäste rudern in einem löchrigen Boot. Wasser dringt durch alle Ritzen. Trotz allem Schweiß treibenden schöpfen, sitzt die Mannschaft schon bis zum Hals im Wasser. 20 Spiele haben die Gäste bisher bestritten und – bei allem ehrenhaften Bemühen -, dabei lediglich 3 Siege und ein Unentschieden errungen. Somit schlagen auf der Habenseite des Kontos 10 Punkte zu Buche. Die Hock-Schützlinge haben 13 Punkte mehr, sind aber noch lange nicht am rettenden Ufer. Man kann mit Fug und Recht davon ausgehen, dass zum Saisonende 3 Mannschaften, den Fahrstuhl nach unten in die Kreisliga A benutzen müssen.

Die Gäste sind schon eingestiegen und Lauf steht vor der offenen Tür. Noch hat man derzeit mit 6 Punkten noch einen komfortablen Abstand zu Tabellenplatz 14. Das scheint viel, ist es aber nicht. Vor dem letzten Heimspiel gegen Kuppenheim II waren das noch 11. Doch die Heimpleite – nach einem denkwürdigen Spiel – gegen Kuppenheim, ein weiterer folgender Sieg des damaligen Gegners, haben diesen Vorsprung, wie Schnee in der Sonne weg schmelzen lassen. So schnell kann es gehen. Grün-Weiß hat nichts, aber auch gar nichts zu verschenken. Jeder Punktverlust gegen den Bühler Stadtteil würde heftigen Bauchschmerz verursachen.

Für die Gäste kann nur eine Devise gelten: Sieg um jeden Preis. Gerne werden die Weisbrod-Schützlinge an das Hinspiel denken, als sie gegen Lauf – völlig verdient – ihren ersten Sieg in der Liga feiern konnten. Die Platzelf ist in den letzten Monaten arg gebeutelt worden, hat viel hinnehmen müssen. Doch im letzten Auswärtsspiel haben die Hock-Mannen gekämpft wie Löwen, haben über extreme Laufarbeit den Weg zum Fußballspielen gefunden, eine ansprechende Leistung gezeigt und mehr als verdient, einen Punkt auf die Heimfahrt mitgenommen. Die Abwehr verdiente mit einer soliden Vorstellung ihren Namen, das Mittelfeld schuf Chancen für Tore und die Abteilung Attacke baute ernst zu nehmenden Druck auf. Nur eine herausragende Torhüterleistung und das fehlende Quent Glück, verhinderten einen Auswärtssieg. Ob das wirklich die Trendwende, oder lediglich eine Eintagsfliege war, wird sich weisen.

Ohne Zweifel: für beide Mannschaften wird es schwer, sehr schwer. Vergnügungssteuerpflichtig wird diese Auseinandersetzung nicht. Matthias Ams, Jens Deschl, Benedikt Schmieder, Stefan Weiser, sowie Peter Zimmer haben in Muggensturm bewiesen, dass die mit Druck umgehen können. Sie sind in dieser Begegnung gefordert und sollten mit ihren Leistungen das Spiel der Heimelf prägen und somit dazu beitragen, dass die vorzeigbare Leistung aus dem schweren Auswärtsspiel wiederholt wird. Das wird gegen Vimbuch auch nötig sein. Am Ende des Tages wird man klüger sein.

Das Vorspiel beginnt um 13.15 Uhr.

JoHo

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