SVL gewinnt in Baden-Baden 3:0

SC Baden-Baden I – SVL I 0:3 (0:1)
Wohin er auch rannte: Philipp Zink war schon da. Oleg Fishmann heißt der bedauernswerte und eigentlich brandgefährliche Stürmer, dem Laufs Abwehrass Zink die Freude am Spiel und somit dem Gastgeber insgesamt, wenig Aussicht und noch weniger Chancen auf einen Sieg ließ.

Fishmann, Schlindwein und Chabby sind die Hoffnungsträger (weil Torproduzenten) der Kurstädter auf den Klassenerhalt. Dieses „Trio Infernal“, wurde neben Zink von Matthias Wild und Spielertrainer Alex Früh aus dem Spiel genommen, was letztendlich das Fundament für den deutlichen Auswärtssieg von Grün-Weiß legte.

In Spielminute 10 setzte sich Bruno Schmidt auf der rechten Außenbahn durch, schlug eine scharfe Flanke auf Taner Sengül. Dessen Schuss prallte von einem der unzähligen Abwehrbeine in die Mitte des Spielfeldes. Dort stand, ca. 30 Meter vor dem Gehäuse, Früh, der einen „Strahl“ auf die Reise ins Netz schickte. Lauf hatte danach noch mehrere Einlochmöglichkeiten, vergab diese aber leichtsinnig. In Minute 43 wehrte Torwächter Andreas Doninger mit einer Blitzreaktion einen krachenden Flachschuss der Hausherren ab, verhinderte den möglichen Ausgleich und die Strafe für den schlampigen Umgang mit Torchancen.

Die Einheimischen waren wohl noch mit der Verarbeitung der Kabinenpredigt beschäftigt, als sie in den Minuten 47, 48 die Grün-Weißen gewähren ließen. Schmidt setzte sich wieder auf der Außenbahn durch, spielte einen überlegten Pass auf Sengül, der tauchte mutterseelenallein im Strafraum auf, betrieb Führungsausbau. Die Hausherren wirkten konsterniert, denn keine Minute später fast dasselbe Bild: Nur der Passgeber hieß anders. Dieses Mal war es Martin Kleinhans, der Sengül den Ball auf dem Silbertablett servierte. Mit dessen zweitem Treffer war das Spiel gelaufen. Schmidt, Marco Reinbold und Hakan Arslan hatten danach noch hochkarätige Chancen, vergaben aber mehr oder weniger leichtfertig.

Lauf II gewann 3:1. Torschützen waren Tim Wagner und Marco Steimel 2x.

JoHo

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