SVL gewinnt letztes Saisonspiel mit 3:1

SVL I – FV Sandweier I 3:1 (1:1)
Welch ein Abgang: In Spielminute 31 geschah denkwürdiges auf dem satten Grün des Laufer Geläufs. Zunächst spielte der auffälligste Gästeakteur Gezim Tofaj Laufs Abwehrass Philipp Zink auf engstem Raum schwindlig (eigentlich unvorstellbar) verstrickte sich aber dann im Abwehrdickicht. Er vergaß das Abspielen, wurde von seinen Mitspielern gerüffelt, der bühnenreife, rauschende Abgang im Stil einer gekränkten Primadonna folgte. Mit verbalen Attacken gegen seine Mitspieler und seiner Selbstauswechslung ging es weiter. Endgültige Frustentladung durch kräftigen Tritt gegen ein neben dem Rasen abgestelltes Torgehäuse war der Schlusspunkt dieses Auftritts. Das alles beim Stand von 1:1.

Für die Gäste, die noch auf ein Entscheidungsspiel gegen den Abstieg hoffen durften, begann das Match optimal. In der sechsten Minute schoss Christopher Kaufmann einen Freistoß einfach mal auf das Tor. Erstaunlich, wie viele Beine und Körper die Kugel ignorierten, die dann schlaff im Netz zu Boden fiel.

Dominik Burger stellte 9 Minuten später alles auf Anfang, als er eine flache und präzise Hereingabe von Marco Reinbold über die Linie drückte. Entwicklung und Abschluss dieser Aktion standen Pate für viele Spielzüge der Grün-Weißen, die mit schneller Passfolge und oft ungestört, das gegnerische Mittelfeld überbrückten, mehrere lupenreine Großchancen kreierten. So standen Martin Kleinhans und Dominik Frank, die an und ab filigrane Technik an der Kugel demonstrierten, in den Minuten 17, 25, 88 alleine vor Torwart Alexander Leuchtner, scheiterten an diesem oder brachten den Ball nicht ins Netz.

In Spielminute 55 kopierte D. Burger das Ganze, ließ eine weitere hochkarätige Möglichkeit ungenutzt. Diese  Fahrlässigkeiten blieben folgenlos, denn Marco Reinbold sprang in den Minuten 52 und 55 in die Bresche. Zwei Kopfbälle – nach D. Frank präzisen Vorlagen – platzierte er mit lehrbuchmäßiger Körperhaltung ins Netz. Die Gäste hatten durch Philipp Schmalbach und Valentin Mazreku auch Tormöglichkeiten, blieben aber insgesamt zu harmlos. Auch deswegen, weil die Sturmspitzen Mazreku und Avni Kastrati von Christian Doninger, so wie im Verbund von Jens Deschl und Benjamin Hensel aus dem Spiel genommen wurden.

JoHo

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