SVL gewinnt

SV Lauf I – Rastatter SC I 3:1 (0:0)

Das Spiel begann zwar pünktlich um 16. 00 Uhr. Gefühlte Zeit für beide Trainer, beide Mannschaften und deren Lager war aber 5 Minuten vor Zwölf. Beide Mannschaften gingen ambitioniert zur Sache, versuchten sofort die Initiative, Spielanteile an sich zu reißen, Torchancen zu erspielen. Gäste und Gastgeber waren gut organisiert, wirkten trotz des Drucks erstaunlich sicher. Letztendlich konnte keine Elf dauerhafte Dominanz erspielen.

Bei den Gästen konnten die spielprägenden Figuren Gulkow, Göhner, Kroll sich nicht wie gewohnt entfalten, weil ihre Gegenspieler Jens Deschl, Matthias Fahrner und Benedikt Schmieder immer schon dort waren, wo Göhner und Co. ankamen. Auf Dauer führte dies zur Schwächung des Gegners, wirklich massiven Druck konnte die Toth-Elf nicht aufbauen. Fahrner und Schmieder mussten gegen Göhner und Kroll Schwerstarbeit leisten, konnten deswegen dem Offensivspiel von Grün-Weiß kaum Impulse verleihen. Das taten dafür Stefan Weiser und Peter Zimmer in beeindruckender Weise, die ihre wichtigen Zweikämpfe meistens gewannen und mit Fortdauer der Begegnung die Weichen für den Sieg stellten.

In Spielminute 29 stürmte Zimmer mit Karacho auf der linken Außenbahn Richtung gegnerisches Gehäuse, wurde aber in seinem Sturmlauf unsanft und regelwidrig gebremst. Fahrner, dessen Eckbälle und Freistöße immer für Alarmstimmung beim Gegner sorgten, schlug eine scharfe Flanke in den Strafraum, Bartnick hielt den Fuß hin, der Ball flipperte in der zwischen vielen Beinen hin und her, landete dann bei Marco Reinbold und der schob dann das Runde in das Eckige.

In Spielminute 40 wurschtelte sich Bartnick im kleinen Strafraum – nach einer Vorlage Weisers – durch, spielte zielführend auf Reinbold, der zum Leidwesen seiner Elf, diese klare Einschussmöglichkeit durch zu langes Zögern vergab. Es war Andreas Doninger, der in den Spielminuten 39 und 44 mit zwei Klasseparaden, Schüsse von Gulkow und Kroll unschädlich machte, die Pausenführung sicherstellte. Die war dafür in der 50 Minute hin, als Christian Klein einen Kroll-Freistoß mit dem Hinterkopf ins Tor verlängerte.

8 Minuten später hielt Grün-Weiß Torwächter Doninger ein fulminantes Göhner-Geschoss in beeindruckender Manier. Danach wurde es vor dem Laufer für die restliche Spielzeit wesentlich ruhiger. Mittelfeldgeplänkel war für längere Zeit angesagt. Zwischen den Minuten 66 und 75 wirkte Lauf druckvoller. Weiser, Zimmer und Marco Steimel inszenierten gegen einen löchrig werdenden Deckungsverband gefährliche Angriffe. Nach einem gefühlvollen Pass von Weiser, tankte sich Zimmer auf der linken Außenbahn durch, flankte schnell in den Rücken der Abwehr, wo Christian Bartnick ebenso schnell den Ball im Tor versenkte. Ein Spielzug wie aus einem Guss. Fast eine Dublette des Führungstreffers war Treffer Nummer 3. Wieder war es Zimmer, der sich durchsetzte, schnell, überlegt in den Strafraum auf Weiser flankte, der mit einem platzierten Schuss das Spiel für seine Elf entschied. Die Gäste waren müde und mürb geworden, konnten sich nicht mehr entscheidend durchsetzen. Lauf verwaltete in der restlichen Zeit das Ergebnis und durfte am Schluss den Sieg bejubeln.

Lauf II gewann durch Tore von Mario Kaltenbach und Benjamin Wölfle mit 2:1 und rundete mit diesem Sieg einen erfolgreichen Laufer Fußballtag ab.

JoHo

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