SVL reist nach Kuppenheim

SV Kuppenheim II – SV Lauf

am 13.09.09

Beim Blick auf die Ligatabelle werden Verantwortliche und Anhänger beider Vereine mit Sicherheit von höchst unterschiedlichen Gefühlen durchströmt. Während man im Laufer Lager mit Platz sieben durchaus leben und ohne Frust umgehen kann, ist der drittletzte Platz für das Lager der Blau-Schwarzen wohl höchst unbefriedigend. Es steht deswegen außer Frage, dass die Hock-Schützlinge auf einen grimmig entschlossenen Gastgeber treffen werden, der sich mit einem Sieg auf den Weg in obere Tabellenregionen aufmachen will.

Bei allen Gedankenspielchen um Sieg, Remis, oder Niederlage darf nicht unbeachtet bleiben, dass die Platzherren von bisher 4 ausgetragenen Spielen erst einmal Heimrecht hatten, und zwar gegen Au am Rhein, also jener Elf, die von Lauf letztes Wochenende – nach teilweise begeisterndem Spiel von Weiser u. Co – geschlagen wurde. Dasselbe gelang Kuppenheim auch. Und noch eine Parallele: Beide Kontrahenten verloren bei Neuling Kappelrodeck/Waldulm. Laufs Trainer Hock wird sich mit solchen „Sandkastenspielereien“, oder gar einem Blick in die Glaskugel nicht aufhalten, wird nach der richtigen Rezeptur für seine Schützlinge suchen und von seiner Elf die selbe Begeisterung, taktische Disziplin, Laufbereitschaft, wie beim Sieg gegen Au, fordern.

Während sich in Lauf gegenüber der letzten Saison im Kader kaum Änderungen ergaben, haben beim Gastgeber Abgänge guter Spieler, wie Frieböse, Schröder, Riili, etc. doch Lücken hinterlassen, die der Verein, der schon immer eine hervorragende Jugendarbeit geleistet hat, mit seinen talentierten Eigengewächsen füllen will. Wie dem auch sei. Lauf braucht nicht in Ehrfurcht verharren, ist stark genug, um auch im Wörtel-Stadion zu bestehen, allerdings nur, wenn in allen Bereichen an die überzeugende Leistung aus dem Sieg gegen Au angeknüpft wird. Gottberg, Frietsch und Aydemir haben in den bisherigen Spielen bei den Gastgebern die Duftmarken gesetzt, auf Deschl, Zink u. Co. kommen also beachtliche Herausforderungen zu. Gelingt es Marco Steimel und Benedikt Schmieder, dem Spielmacherduo Weiser und Zimmer den Rücken freizuhalten, können diese Beiden mit ihren Offensivfähigkeiten der Abteilung Attacke zu Torchancen verhelfen. Ob Marco Reinbold u. Co. diese dann nutzen, steht auf einem anderen Blatt.

Schauen wir mal.

JoHo

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