SVL reist nach Rastatt

Rastatter SC – SV Lauf
am 3.Oktober um 15.00 Uhr
Verzweifelte Anhänger des SV Lauf könnten sich, nach dem jüngsten Unentschieden  gegen Aufsteiger Steinmauern, die Frage gestellt haben, ob die Hock-Elf insgeheim Anleihen aus dem Schachspiel genommen und zur Halbzeitpause bei eigener Führung dem jeweiligen Gegner ein Remis angeboten hat.

Einmal mehr stand am Ende des Spiels, statt der Vollernte, lediglich ein Punkt auf der Habenseite. Klar ist: Weiser, Schmieder, Deschl, Zimmer und Co. sind, was Punkteteilung anlangt, die Könige der Bezirksliga. Trainer Theo Hock brennt vor Ehrgeiz, wird intensiv Ursachenforschung betreiben, um hinter das Geheimnis der Zweigesichtigkeit seiner Schützlinge zu kommen. In der ersten Halbzeit Fußball als Vergnügen pur, im zweiten Spielabschnitt dafür gruselig.

Seine Spieler haben beim Aufeinandertreffen mit den Mannen um Spielertrainer Pantelis Kalpakoglou die Möglichkeit, ihrem Trainer zu demonstrieren, dass sie auch für 90 Minuten sehenswerten Fußball spielen können. Rastatt ist furios in die Saison gestartet, hat mittlerweile Sand im Getriebe, steht aber in der Tabelle vor Lauf. Das Mannschaftsbild der Gastgeber hat sich total verändert. Viele Leistungsträger haben den Verein verlassen, wurden scheinbar gleichwertig ersetzt. Für die Tore sind der Spielertrainer selbst, sowie Fenske und der aus der A-Jugend übernommene Hörner zuständig. Grün-Weiß hat in den letzten 2 Jahren vier Mal gegen den Sportclub gespielt und dabei beide Auswärtsspiele gewonnen. Oberflächlich betrachtet, mag das ein gutes Omen sein – mehr aber auch nicht.

Die Gastgeber wissen, dass sie sich bei einer Niederlage, in der Tabelle hinter Grün-Weiß ansiedeln. Dies und das Wissen um die beiden letzten Heimniederlagen gegen Lauf wird die Elf beflügeln, wird sie anheizen. Der Defensivverbund mit Frank, Deschl, Schmidt und Huth ist stark genug, um den zu erwartenden Angriffsschwung der Heimelf abzuwürgen und über Weiser, Zimmer, Schmieder und Reinbold Konter zu setzen, Tore zu erzielen. Doch grau ist alle Theorie. Grundvoraussetzung für einen oder dreifachen Punktgewinn ist, dass die Hock-Mannen nicht nur eine Halbzeit ihre Stärke demonstrieren, sondern 90 Spielminuten, wenn es sein muss, auch länger, hochkonzentriert agieren.

Die Mannschaft kann das – sie hat es oft genug bewiesen. Es liegt an ihr, ob sie Remis-König bleibt, zum Bauernopfer wird oder den Gegner Schachmatt setzt.

Lauf II spielt ab 13.15 Uhr.

JoHo

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