SVL scheidet aus

SV Lauf – FV Sandweier 0:1 (0:0)
Bezirkspokal 2. Runde
Die Begegnung zwischen dem Aufsteiger Sandweier und Grün-Weiß endete mit einem verdienten Sieg für Damian Stebel. Einmal mehr war es Sandweiers Spielertrainer, der Lauf auf die Verliererstraße schickte.

In der ersten Halbzeit waren die Chancen für beide Teams an einer Hand abzuzählen. Beide Trainer nutzten diese Pokalauseinandersetzung, einigen Stammspielern, Ruhe zu gönnen. Das Spiel blieb in vielen Phasen ohne Höhepunkte. In Minute 24 eine Schrecksekunde für die Gäste, als Adrian Hensel den Braten roch, einen Querpass der Gäste abfing, blitzschnell auf Marco Steimel spielte, der sich trotz idealer Schussposition für ein Dribbling entschied, den Ball dabei verlor. Kurz vor dem Pausenpfiff eine schnelle, mustergültige Kombination, ausgehend von Bruno Schmid, über Hensel, Steimel auf Matthias Ams, der sofort abzog. Ballfänger Martin Zordick hielt souverän.

In Spielminute 51 hielt Grün-Weiß Torwächter Andreas Doninger mit einem klasse Reflex einen strammen Grimmer-Schuss aus ca. 6 Meter. Dann gab es im Anschluss an abgewehrte Gästeeckbälle, schnell ausgeführte Konter gegen eine weit aufgerückte Schwarz-Gelb Abwehr. Nicht nur bei diesen Gelegenheiten, waren Ausgangspunkt hierzu weite Pässe von Dominik Frank, der sich auf seiner Liberoposition kontinuierlich steigert. Die daraus resultierenden Möglichkeiten verpufften, blieben ungenutzt. Zwischen den Minuten 67 und 80 wurde es richtig ernst. Die Gäste wurden mit der Einwechslung von Spielertrainer Stebel stärker, gewannen im Mittelfeld die Mehrzahl der Zweikämpfe. Trotzdem war Benjamin Wölfle nach einem schnellen Pass und schnellem Lauf,  allein im Strafraum. Nur den nicht ideal stehenden gegnerischen Torwart vor sich, brachte er den Ball nicht im Netz unter.

Eine hochkarätige Chance vertan, dafür einige Sekunden später die Führung durch die Gäste, als Stebel die Kugel eiskalt ins Netz setzte. Kurz danach nochmals eine flüssige Kombination zwischen Michael Lang und Weiser, doch dessen Schuss strich knapp am Tor vorbei. Danach kam zusätzliche Farbe in die Begegnung. Der beeindruckend schnelle Gästeakteur Jonas Maunicky, der Daniel Schmidt alles abverlangte, war im Mittelfeld schneller am Ball, lief im TGV-Tempo durch offenes Feld. Laufs Defensivmann Schmidt hinterher. Das Laufduell war beendet, als er Verletzung gefährdend nach dem Ball schlug. Die folgende, rote Karte war grenzwertig, aber vertretbar. Man musste sich schon Sorgen machen, als Maunicky wie ein gefällter Baum fiel. Beruhigend für ihn und die Gäste, dass er kurz danach wieder seine Beine sortiert hatte, tempogeladen, putzmunter,  am weiteren Spiel teilnahm, seiner Elf half, die nächste Pokalrunde verdient zu erreichen.

JoHo

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