SVL startet mit 3:3 gegen VfB Bühl II

SV Lauf I – VfB Bühl II 3:3 (0:0)
Augenfällig im ersten Spielabschnitt waren die rasanten, immer gefährlichen Vorstöße auf der linken Außenbahn, des besten Bühler Akteurs, Max Fischer, der aber zu selten einen kongenialen Partner, für seine gefährlichen Flanken fand. Bei der Heimelf konnte Matthias Fahrner an und ab mit klugen Pässen, sowie gefährlichen Schüssen glänzen. Insgesamt hatte Bühl mehr Möglichkeiten, aber Andreas Doninger hielt, was zu halten war.

Philipp Zink und Benjamin Hensel waren in zwei sehr kritischen Situationen hellwach,  hinderten den Ball am Überqueren der Torlinie. In Spielminute 15 schien es Laufs Torwart langweilig zu sein, denn er unternahm einen Spaziergang bis zur Strafraumgrenze. Christian Weisbrod kam an der Mittellinie in Ballbesitz, zog sofort weit und hoch ab. Der Ball senkte sich exakt im Torraum,  schlug gegen den Pfosten.

Kurz danach brachte sich Grün-Weiß Akteur Tobias Weisenbach um den eigenen Torjubel, als er freistehend – sehr nahe am gegnerischen Gehäuse – zum Schuss kam, aber die Kugel neben das Tor setzte.

In Spielhälfte zwei fielen die Tore wie reife Früchte. Zunächst setzte Fahrner einen Zuckerpass in die Nahtstelle der Gäste. Weisenbach nahm diese Vorlage in seinen Lauf mit und vollstreckte eiskalt. Zum Frösteln kalt, war die Nutzung der Chancen von Marco Reinbold zum Führungsausbau der Hillert-Elf, sowie des Anschlusstreffers von Sener Hacalar. Zunächst schlug Torwart Doninger mit Wucht aus der Hand ab. Die Kugel ging auf eine weite Reise, schlug vor der Gästeabwehr auf und ging dann über sie hinweg. Der Rest war Reinbold.

Eine Demonstration von Stürmerkunst war der Bühler Anschlusstreffer. Grün-Weiß vertändelte im Mittelfeld den Ball. Nach der Balleroberung ging es dann mit Hochgeschwindigkeit aufs Laufer Tor. Ein Pass,  dann eine Drehung, ein platzierter Schuss von Hacalar: Bühl war wieder im Spiel. Dann kamen die Fischer Minuten, der auf der linken Außenbahn wirbelte, präzise Flanken schlug. Diesen Problemfall bekam Lauf nie in den Griff. Es folgte der Ausgleich.

In Spielminute 82 erkämpfte sich Marco Steimel mit einer Energieleistung den Ball und servierte Reinbold das Spielgerät auf dem Silbertablett. Der war wieder abgebrüht, lief allein auf Torwart Maximilian Koch zu und ließ ihm keine Chance. Doch Bühl hielt dagegen und erzielte durch Michael Klein den erneuten Ausgleich. In dieser Spielphase war das Fehlen von Philipp Zink, der kurz vor dem Blick auf die rote Karte stand, extrem zu spüren und klugerweise von Trainer Hillert ausgewechselt wurde. Eine gute Entscheidung für die nächsten Spiele, nachteilig für den Abwehrverband der Platzherren.

In den Schlusssekunden hielt Koch einen Kurzdistanzhammer von Frans van Leuwen und im Gegenzug hielt Doninger mit einer Klasseparade das Remis fest.

JoHo

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