SVL trifft auf Bischweier

SV Lauf I – VfR Bischweier I

am 19. April. 2009 15.00 Uhr

Nach drei Auswärtsspielen in Folge, in denen die Bäuerle-Elf von 9 möglichen Zählern lediglich ein mickriges Pünktchen erspielte, ist man in Sichtweite eines Abstiegsranges gerückt. Noch besteht kein Grund zur Hektik und Panik, was ohnehin nicht leistungsfördernd wäre, aber die geruhsamen Zeiten im gesicherten Mittelfeld sind vorbei. Nagelbrett statt Himmelbett – so sieht es aus. Die bis jetzt errungenen 28 Punkte sind zwar für einen Neuling in der Bezirksliga, die in dieser Saison durch den erhöhten Abstieg aus der Landesliga auf 17 Vereine aufgestockt und demzufolge qualitativ enorm aufgewertet wurde, eine passable Bilanz, doch reichen tut das nicht.

Einer dieser Absteiger gibt nun seine Visitenkarte in Lauf ab. Als höfliche Gastgeber freut man sich zwar über den Besuch, doch mit allem Respekt; er kommt zur Unzeit. Die Gäste haben lange gebraucht, um sich als Absteiger Anerkennung zu verschaffen und hatten mit Sicherheit ihren Saisontiefpunkt, als sie zuhause gegen den Aufsteiger Lauf verloren. Lauf befand sich damals im Aufwärtstrend, die Schnepf-Elf war auf absteigendem Ast. Das hat sich mittlerweile gründlich geändert. Bischweier hat den starken Meisterschaftskandidaten Bühlertal geschlagen, die letzten beiden Spiele gewonnen und steht nun dort, wo Lauf in besseren Zeiten einmal war.

Die Grün-Weißen können vielen Mannschaften in dieser Liga auf Augenhöhe entgegentreten, aber nur dann, wenn das Spiel schneller nach vorne getragen, im Mittelfeld konsequenter, dauerhafter die Räume enger gemacht und in Ballnähe Überzahl geschaffen wird. Das können die Mannen um Spielertrainer Bäuerle, Stefan Weiser, Benedikt Schmieder, Matthias Ams u. Co; sie rufen diese Fähigkeiten aber zu wenig ab. Bei den Einheimischen fehlt voraussichtlich Benedikt Schmieder, der in Gaggenau schon nach wenigen Spielminuten verletzt den Platz verlassen musste. Sein Ausfall war schon dort spürbar und wäre auch gegen Bischweier nur schwer zu kompensieren. Mit  dabei ist wieder Matthias Ams, der im gewonnenen Heimspiel gegen Bad Rotenfels intensiven, weil nahen Blickkontakt zur roten Karte hatte.

Die Gäste stellen eine kompakte Elf, die in den Spielern Emrich, Wein, Lehmann, Skubatz u.  Schnepf, der sich immer über die Außenbahn ins Angriffspiel einbringt und für Verwirrung sorgt, ihre Stützen hat. Gegen diese variabel und mit kluger Raumaufteilung spielende Elf genügt ein fehlerlos spielender Deckungsverband nicht. Die Kreise dieser Spieler müssen bereits im Mittelfeld im Keim erstickt werden. Ein Sieg würde in den kommenden Spielen vieles leichter werden lassen.

Das Vorspiel beginnt um 13.15 Uhr.

JoHo

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