SVL trifft auf Kuppenheim

Vorschau SV Lauf I – SV Kuppenheim II

am 3. Mai. 2009 um 15.00

Sieben Spiele hat der SV Lauf noch auszutragen und kann dabei noch 4 Mal zuhause antreten. Optimisten werden davon ausgehen, dass die Bäuerle-Eleven mit 4 Siegen zwölf Punkte erspielen können, was in der Summe zu 45 Punkten und somit zum Klassenerhalt führen wird. Doch die Erfahrung lehrt, dass Optimismus sehr oft auf zu geringer Information beruht, und bei Lichte besehen, ersticken Tabellenstand und Erfahrung solchen Optimismus im Keim.

Die Grün-Weißen werden in diesem Heimspiel erneut die Ärmel hochkrempeln müssen, um die volle Punktausbeute zu erreichen, denn die Reserve des Verbandsligisten spielt einen vorzüglichen Angriffsfußball und kann jeden Gegner in dieser Klasse schlagen. Die Blau – Schwarzen sind derzeit Vierter, haben ein oder zwei Spiele weniger, als das vor ihnen liegende Trio ausgetragen und können bei siegreichem Ausgang dieser Nachholspiele massiv in den Kampf um Platz 1 und 2 eingreifen. Das bedeutet für die Einheimischen zusätzlichen Druck. Die Gästeelf hat im Laufe der Vorrunde Spieler an die tief im Abstiegssumpf feststeckende Verbandsligaelf abgeben müssen, was zu keinerlei Leistungseinbruch geführt hat. Da ist also jede Menge Potential da.

Im Vorspiel wurde die Bäuerle-Elf in den ersten zwanzig Spielminuten regelrecht vorgeführt, musste schnell zweimal den Ball aus dem eigenen Netz holen und war auf der Verliererstraße. Mit einer imposanten Leistungssteigerung, basierend auf unbändigem  Kampfgeist, stemmte sich die Bäuerle Elf dagegen und erreichte gegen Spielende durch zwei schlitzohrige Freddy Morenne Treffer noch den Ausgleich. Spielertrainer Bäuerle wird seiner Mannschaft die damalige Begegnung in Erinnerung rufen und ihr dabei deutlich machen, dass auch diese Elf schlagbar ist.

Bei der letzten Auswärtspartie in Muggensturm haben die Grün – Weißen alles in allem eine respektable Partie geboten, haben neben einer überragenden Defensivarbeit, immer wieder nadelstichartige Konter gesetzt und erst in der Schlusssekunde der 92. Minute den Ausgleichstreffer kassiert. Das hat richtig wehgetan. Doch für Trauerarbeit ist keine Zeit. Der Blick und die Gedanken gehen nach vorne. Aus jeder Niederlage – dieses Unentschieden in der allerletzten Sekunde, ist eine gefühlte Niederlage –  kann man lernen. Viele Konterchancen wurden durch  zu langes Ballhalten zunichte gemacht, schnellere Kombinationen hätten die Möglichkeiten für den Führungsausbau erhöht.  Ohnehin ist der Sturm in vielen zurückliegenden Spielen stumpf geblieben. Eines ist sicher: die Gäste spielen großartigen Angriffsfußball, während die Abwehrarbeit offensichtlich ein notwendiges Übel, ein ungeliebtes Kind ist. Ein Blick auf das Torverhältnis belegt dies. Was für die Zuschauer erfreulich ist, birgt für den Grün – Weißen Sturm Chancen und Gelegenheit, das ramponierte Image aufzumöbeln.

Lauf II hat spielfrei.

JoHo

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