SVL verliert das Nachholspiel gegen Kappelrodeck

SVL I – FSV Kappelrodeck/Waldulm I 0:7 (0:4)
Manche der gebeutelten SV Lauf Anhänger könnten sich gewünscht haben, dass ein Stromausfall das Flutlicht matt setzt und dann bei wärmendem Kerzenlicht gemeinsam mit dem Gegner Adventslieder gesungen werden. Nun, wie die Kappler singen, weiß man nicht. Aber Fußballspielen tun sie richtig gut. Schnelles Aufbauspiel, schnelle Spieler, die Räume schaffen, mit technisch bemerkenswerter Qualität diese nutzen und erspielte Chancen in Tore ummünzen.

Lauf war lediglich bis zur 30. Minute einigermaßen ebenbürtig, aber nach der gelb-roten Karte für Laufs besten Defensivspieler Philipp Zink, brachen alle Dämme. Das 0:1 in Minute 15 muss Torwächter Andreas Doninger auf seine Kappe nehmen, aber danach betrieb er mit vielen Großtaten, Wiedergutmachung. Das Ergebnis könnte sich erträglicher anfühlen, hätte Marco Reinbold zwei Großchancen in den Minuten 32 und 86 in Zählbares verwandelt. Aber Reinbold hat Ladehemmung, was sich für das Laufer Spiel ebenso schlimm auswirkt wie die Formkrise von Taner Sengül, der seit einigen Spieltagen den Nachweis seiner Klasse schuldig bleibt. So kommt eins zum anderen und herauskommt eine Klatsche.

Keine Frage: Kappelrodeck bot die Leistung, die eines Tabellenführers würdig ist. Das Ergebnis drückt annähernd die Gästeüberlegenheit nach dem vorzeitigen Ausscheiden von Zink aus, bringt auch nahe, wie fragil das Laufer Mannschaftsgewebe ist und sich Dauermängel, wie hohe Fehlpassquoten, langsamer Spielaufbau und vor allen Dingen das rechtzeitige  Stören des gegnerischen Aufbaus gegen starke Gegner auswirken. Die Kappler Tore schossen, Kevin Piga, Denis Piga, Florian Huber, Daniel Matt und Jannick Storz.

JoHo

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