SVL verliert gegen Kappelrodeck

SVL I – FSV Kappelrodeck/Waldulm I 1:4 (0:2)
„Sind sie zu stark, bist du zu schwach.“ Ein flotter Werbespruch mit hohem Wahrheitsgehalt, der die Wirklichkeit des Spiels abbildet. Es waren die Gäste, die immer schon da waren; egal wohin, die Laufer auch spielten und rannten. Es war der Tag des Lokalrivalen. Hellwach, spritzig, entschlossen suchten die Hock-Schützlinge ihre Chancen und nutzten sie.

Die Einheimischen hingegen wirkten ausgelaugt, lahm, waren mental auf den Felgen. Im ersten Drittel fand die Auseinandersetzung noch auf Augenhöhe statt, danach wurde es einseitig bis langweilig. In den Spielminuten 32 und 39 nahm Daniel Matt mit seinen Toren Lauf aus dem Spiel, gab der Begegnung einen vorzeitigen Sieger. Der erste Treffer war das Spiegelbild des ganzen Spiels: Zögerliches, stockendes Herauslaufen von Torwart Andreas Doninger lud den  geistesgegenwärtigen Matt gerade zu ein, sein Werk leicht zu vollenden. Bei Treffer zwei konnte man, wie bei gutem Schweizer Käse, viele Löcher bestaunen. Für den Käse mag so was angehen, aber Löcher in der Defensive lassen einen erfolgreichen Spielverlauf nur für den Gegner zu. Glückskind Matt nahm das Geschenk dankend an, konnte mutterseelenallein und mit Juchhe  seine persönliche Torbilanz aufhübschen und den Grundstein für den Gästesieg legen.

In Halbzeit zwei bemühten sich die Platzherren redlich. Mehr war aber nicht. Die stabile Abwehr um Huber, Wiegert und Krumm, das schnelle, druckvolle, klar strukturierte Mittelfeldspiel der Gäste setzten dem langsamen, von Fehlpässen und Missverständnissen durchtränkten Spielaufbau, ein rasches, harmloses Ende. Kappelrodeck/Waldulm war Chef im Ring, die Treffer von Piga in den Minuten 81 und 89 nur konsequent. Ergebniskosmetik betrieb Matthias Fahrner mit einem platzierten Flachschuss, der aus ca. 18 Meter zuerst an den Pfosten prallte und dann den Weg ins Netz fand. Kurzum: Die Gäste boten eine Klasse-Leistung und siegten mehr als verdient.

Lauf II verlor 1:2. Torschütze für Lauf war Fredy Morenne.

JoHo

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