SVL verliert Heimspiel gegen Weitenung

SVL I – SV Weitenung I 0:2 (0:1)
Sind sie zu stark, bist du zu schwach. Zwanzig Minuten dauerte es, bis sich der schnellere Spielaufbau, die bessere Spielanlage, das höhere Potential  der Gäste durchsetzte. Allein in den Minuten zwanzig bis fünfundzwanzig, hatten Manuel Trapp, Jonas Pietrowiak u. Co., mehrere glasklare Einschussmöglichkeiten, die Laufs bester Spieler, Torwächter Andreas Doninger, mit stoischer Ruhe, herausragenden Reflexen, mit geschätzten vier Händen, zerbröselte.

Doninger hielt seine Mannschaft im Spiel, trieb die Gästestürmer zur Verzweiflung, sorgte für einen überproportionalen Alterungsprozess bei Gästetrainer Jürgen Schnurr. Dominik Frank bemühte sich, ackerte, rackerte, um das Spiel seiner Elf nach vorne zu tragen, blieb zu oft allein, übertrieb, – nicht immer notgedrungen – das Einzelspiel, weil bei den Einheimischen das Spiel ohne Ball gravierende Mängel aufwies. Spätestens, als Thomas Oberle ohne Fremdverschulden das Spiel beenden musste, kam über die rechte Außenbahn kein Druck in das Laufer Spiel, für die Gäste wurde die Partie noch leichter.

Eigentlich verwunderlich, dass es bis zur 46.  Spielminute dauerte, ehe Lukas Hettler, ein entstandenes Tohuwabohu im Laufer Strafraum, zur verdienten Gästeführung nutzte. Dieser Führungstreffer stand Pate für den gravierenden spielerischen Unterschied der Kontrahenten. Nach einem Ballverlust im Wirkungsraum von Gästetorhüter Michael Oser, ging bei Blau-Weiß die Post ab. Raumgreifende, schnelle Pässe, blitzschnelle, Verwirrung produzierende Positionswechsel, der Rest war Jubel.

Spielhälfte zwei war ein Duplikat der ersten Halbzeit. Grün-Weiß mühte sich, gab nicht auf, doch lediglich nur zweimal ließen  Kombinationen zwischen D. Frank, Marc Baumann, sowie Frank u. Marco Reinbold, für Torhoffnung Raum. Zunächst verpasste M. Baumann den idealen  Zeitpunkt zum Schuss. M. Reinbold Schussablauf war optimaler, aber ohne Wucht. Auf der Gegenseite hatten die Gäste mehrfach Gelegenheit, Führungsausbau zu betreiben. Doch Philipp Zink, Andreas Striebel und A. Doninger erstickten keimende Hoffnungen. Robin Stern, setzte in Spielminute 81 mit seinem Freistoßtor den Deckel drauf.

Lauf II überzeugte und trotzte dem Tabellenführer ein torloses Unentschieden ab.

JoHo

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