SVL verliert in Ulm und empfängt nun die Reserve des FC Ottenhöfen

SV Lauf  I – FC Ottenhöfen II
am 16. Oktober um 15.00 Uhr
Neun Spiele sind absolviert. 9 Spiele ohne Sieg. 3 Punkte mit 3 Remis erkämpft; Tabellenletzter. Schlimmer geht es fast nimmer. Eine hoffnungslos verfahrene Situation könnte man meinen – doch der Schein trügt. Beim letzten Gastspiel in Ulm wirkte die Hillert-Elf zu keiner Phase wie eine Chaostruppe, die ihre schicken Grün-Weißen Leibchen, tänzelnd auf einem Laufsteg flattern lässt. Da stand eine Elf auf dem Feld, die dem Gegner vieles abverlangte, das Siegen schwer machte und letztlich in Spielminute 91 durch ein unglückliches Eigentor, um einen Punkt gebracht wurde.

Passend hierzu war, dass kurz danach ein Ulmer Abwehrspieler den Ball von der Linie kratzte und somit den Sieg der Heimelf sicherte. Zieht man den Pfostenkracher von Thomas Oberle, das frühe Ausscheiden von Torgarant Marco Reinbold in die Gesamtbilanz mit ein, ist die Feststellung, dass Lauf keine Fortüne hatte, durchaus berechtigt. Glück muss man zwingen, dann kommt es. Dafür hat Lauf in Ulm schon viel getan. So muss es gegen Ottenhöfen weiter gehen. Keine Frage, seit Dominik Frank nach langer Abwesenheit zur Elf gestoßen ist, hat Grün-Weiß mehr Struktur und Stabilität. Gerade die notwendige Stabilität dürfte nun wieder Risse bekommen, nach dem Jens Deschl, der erfahrene und oft auch beste  Laufer Spieler, nach einem heftigen Frustfoul, völlig berechtigt die rote Karte sah. Ein Bärendienst, der die Mannschaft schwächt und unnötig wie ein Kropf ist.

Ottenhöfen II ist rätselhaft wie eine Sphinx. Deutliche Siege, derbe Schlappen wechseln sich ab. Gegen Ottersweier und Leiberstung haben die Achertäler jeweils 7 Tore kassiert, wurden fürchterlich verprügelt. Das wird in Lauf nicht passieren. Grün-Weiß muss alles geben, um überhaupt zu gewinnen. Eines ist klar: Wenn nicht jetzt, wann dann?

JoHo

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