SVL verliert zum Auftakt

FV Sandweier – SV Lauf  3:1 (0:0)
Auch das ist Kontinuität: Zum Bezirksligaauftakt verliert Lauf. Für ca. 35 Minuten hatte Grün-Weiß mehr Spielanteile und in den Spielminuten 9, 15, 17 Torchancen unterschiedlicher Qualität. Das gegnerische Netz blieb aber Sperrbezirk. Erst schoss Marco Steimel knapp über das Tor, die beiden nächsten Schüsse von Steimel und Mario Kaltenbach hielt Torwart Zordick souverän. In der 19. Minute aktivierte Peter Zimmer, zusammen mit Stefan Weiser dominierender Spieler der Hock-Elf, den Turbo, nahm sich im Mittelfeld den Ball, ließ alles hinter sich, schoss rechtzeitig und platziert, aber um Haaresbreite am Tor vorbei.

Danach folgte für Lauf das düstere Kapitel im Buch des Spiels. Schwarz-Gelb überbrückte schneller das Mittelfeld.  Spielertrainer Stebel, der lange im Schatten von Benedikt Schmieder stand, nahm nun am Spiel teil, verteilte die Bälle sehr geschickt, wurde seinerseits schnell und direkt angespielt. Kurzum; der Aufsteiger wurde gefährlicher. In Minute 27 dann eine hochkarätige Möglichkeit durch Tim Schmidt, der das Spielgerät aus Nahdistanz am Laufer Heiligtum vorbei zirkelte.

In Spielhälfte zwei eröffnete Lauf den Chancenreigen, die Tore schoss aber Sandweier. Diese Treffer  waren Ausdruck einer effizienteren Spielweise, wobei Damian Stebel immer wieder seine Duftmarken setzte, mit Eleganz und noch mehr Spielwitz das Spiel seiner Elf prägte. Er war an allen 3 Gegentreffern beteiligt. In Spielminute 48 raste Zimmer wieder, im Formel 1 Tempo, die linke Außenbahn ab, legte präzise für Benjamin Wölfle auf, der zieht zwar sofort ab, doch Zordick hält. Drei Minuten später ging es ganz schnell:  Stebel löst sich, ein präziser Pass im richtigen Moment, genau so flugs der Flankenball in die Mitte, Peter Kötz steigt hoch und köpft unbehelligt ein. Danach wurde der Laufer Defensivverbund weich und locker. Innenverteidiger Jens Deschl entdeckte die Lust an Ausflügen, ließ dabei viel Kraft und seine eigentliche Aufgabe liegen. Hinzu kam, dass Patrick Huth, der in den ersten 45 Minuten den ebenfalls brandgefährlichen Andreas Kraitzer beeindruckend kontrollierte, viele Räume schloss, den Spielaufbau des Aufsteigers empfindlich störte, immer öfters wegtauchte.

Trotzdem keimte nochmals Hoffnung auf, als Zimmer nach einem seiner Vorstöße, im Strafraum, in die Mangel genommen wurde. Den Strafstoß münzte Weiser, mit einem trockenen Flachschuss, zum Ausgleich um. Die Siegestreffer der Heimelf waren in punkto Tempofußball, Kopien des Führungstreffers. Stebel legt auf, löst sich, wird angespielt, zwei Schritte, ein Schuss und  Tor. Lauf hatte zwar auch noch Möglichkeiten für Reinbold und Weiser, doch der langsame Spielaufbau der Gäste führte immer wieder zu Verdichtungen im Gastgeberstrafraum.  Die Schüsse prallten ab, oder der Ballfänger hielt. In Spielminute 80 ging es wieder blitzschnell durch weites, offenes Laufer Land und Schmidt machte den Sack zu.

Lauf II gewann 6:2. Torschützen waren Christian Bartnick und Bruno Schmidt 2x, sowie Thomas Schmidt und Jonas Kaltenbach.

JoHo

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